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Fünffter Theil (1692)
Entstehung
Seite
809
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Tnuwph-kvchkender Lrkegs-Helm. FSnffter Theil. 80-

tzösischen Garde , und Gouverneur Dcc ProvMtz ÜOO Dauphins ,sttleinem Schlagfluß jahlingstzu Pariß geblieben.

Dieser Hertzog hatte / von Jugend auf/ dem Kriege gefolgt/und Dessen ?e<absonderlich seinen Mut in dem berühmten Ungarischen Treffen zuvenslauff.St. Gokthard sehen lassen: da er bey dem Frantzösischen Secours,Hn<ter dem Frantzösischen General GolyZny. gewesen/ und mit seinenLandsleuten denen Türcken sünffStucke Geschütz/ etliche Fahnen undHeerpauckeu/abgenommen: die er auch / zum Zeichen seines Wohl,Verhaltens / in Frankreich gebracht. Nach der Hand führte er / aufseinen Unkosten / einen 8ecour8vonetlich ioo. Edelleuten nach Lan-dia, allwo er / in zweyen berühmten Ausfallen/ seine Tapferkeit klar«lichverspühren lassen. Als er aus Griechenland wieder nach Hausekam/ vermahlte er sich mitGarolaGuistier, einerTochter desM.dsBoisy, unö ward IM Jahr 1671. von dem Könige zu einem Hertzogund l^ir von Frankreich ernennet. Das folgende Jahr kam er zurObristm»Würde Wer dieKönigliche Frantzösische Garde, und ließer den König seinen unerschrockenen Mut / in denen SpanischenNiederlanden / genugsam sehen; wie er dann auch das meiste bey derEroberungvoleund öesancon in Burgund/ beytrug / undinselbst»eigner Person die Schantze St.Stephani bey Hellem Tage/innerhalbwenig Stunden/eroberte. Welche kühne That ihm dann den Framtzösischen Marschall - Stab zu wegen gebracht. Doch wolte ihm dieKöniglich Gunst/ die sich sonststengsi auf das deutlichste gegen ihmäusserte/niemaleinsbsoiut-Gochmanäoüber einige Iwuppenamvertrauen / indem man davsrchielte/ daß es diesem Marschafl zwarnichianMutundTapfferkeit/ wol aber an Vorsichtigkeit/ undver,ständigem Urtheil / fehlet«. Im Jahr 1 s 81 gelangte er durch denTod desHertzogs von Lesdiguieres, jutttGouvernement von Dau-pkine;wiewol er wenig oder gar nichts in dieser Provintz sich aufge,halten; sondern stetigst bey Hofe um den König verblieben / und da,hero auch die Benamsung eines Königl. Günstlings überkommen.

Sobald er verstorben / wurden auch seine Würden von dem Königeersetzet. DasGouvernemenrvon OaupbinebekamzwarseinSohn/Krffesder Hertzog ä' äubullon,Feld-- Marschali derGavaiierie, welcher Ettlier» er»die Madamoiseile d* Aubigny, Baaß bet Madame deMaintenon t f*$t.heurathete. Die Obristen.Stelle über das Regiment der KöniglichenGarde, erhielte der Hertzog von dtoaille»; die Compagnie Garde die,sts Hertzogs aber gediehe dem Marguia de Boufleurs zu.

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