Tnuwph-le uchttnderRrtegs- H elm. Fünffter Theil. 757
de aufdieftr Seite den rechten Flügel in Unordnung zu bringen suchte/ Christlicherder Lincke Christliche Flügel aber/noch sehr weit von dem Feind enrser, rechter Fis.net / rückte er mit einigen Truppen, so noch nicht getroffen hatten / sei kommtherbey / um die bereits abgemattete abzulösen. Sein Anfall auf die'" ""EUngläubige geschahe m,t solch einem Nachdruck/ und folgten diesenLöwen - mutigen Prinßen seine Völcker so tapfer nach / daß die Tür«cken sich retiriren musten.
Dieses machte den lincken Flügel der Feinde in etwas stutzen. Sieerholten sich aber bald wieder / setzten nochmals auf die Regimentervon Og prsra und Serau Seits und hinterwerts an/ schieden auch die-seRegimenter von denenBeckischen undCaunitzischen öscaillonenab/so daß sie sich fast rumirt befanden / ehe sie fast noch ihrEewehrauf die Barbaren lösen kunnten. Die TVouppen von der zweyten RechterLinie , so durch das Hohen - Zollnerische und Dorische Regiment UN' ?ter stützt wurden / kamen hierauf wieder in Stand / und ward d1eserA,btt i»Seirs alles wieder in Ordnung gebracht. Sobald Ihr. Durch!. Grand,den rechten Flügel wieder in kottur sahe; eilte er mit den Generalen /
Styrum, Dünewald/ Castell/ und Hoskilchen/ nach dem linckenFlügel; undnachden er damit biß andasTürckjfche Lager gelanget/lteßeroie Ungarn undRaitzen/ ausd.eyooO.starck/ einfallen/welchealles über den Haussen warffen/ und eine schreckliche Blutstürtzunganrichteten. Denen Ungarn und Raitzen folgten sogleich die Regi-memer von Hofkirchen/8<-lsomp>ere,.Lgbucin, Casteiü , undDünn wald / als aus welchen grösten Theils der lincke Flügel be-stand.
Die 8phais und Ianitscharen vertheidigten sich eine Zeitlang/xstrckmwurden aber doch endlich geschlagen; und nahmen am ersten durch das werdenCorps bet Bataiile und durch die zwo Linien der Kayserl Cavaliene geschlagen«die Flucht/ da sie dann eine starcke Hitze ausstehen / und etlich iqoo.zurück lassen musten. Die Janitschar<n / so etwas langer Stand hieb Flucht derten/flohen endlich auch/so gut sie küßten / einer da/ der andere dortJEscha-hinaus. EsfetztenaberdieChristetchinterihnenher/ undhauetenak-les/ biß in den spaten Abend/ nieder; da sie die Dunckelheit von ferne,rer Nachfolge abgehalten. Den andern/ und folgenden Tag ' verfolg-te man die Feinde nochmals / und hiebe noch viel/ so sich in dem Moraitund Gebüsche verschlossen und verstecket > nieder.
Durch diese Niederlage / machten sich die Christen Meister vondem Felde/ und hatte man in langen Zeiten solche reiche Beute nicht be-kommen. Sie kam aber Christlicher Seirs sehr theuer zu stehe»; die-
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