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Fünffter Theil (1692)
Entstehung
Seite
796
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fite an.

Rsm.R ays Mas-und dere» hoh en Allü'rem '

Die Annäherung fiel sehr mühsam, von wegm der Hügater und liessen Wegs, durch welchen man ziehen muste r daher ob manschon bey anbrechendem Tag aufi ebrochen, die Schlacht doch erstu&chmittdflö ein fltctiQ/ öd rcd)tc ^IuqcI mit Den «Jutefön jutn 'J'tef*

ßen kam. Seidiger gieng mit frischem Ansätze gewaltig aufdenFemdloß und ließ sich äusserst angelegen seyn, die Verschantzung desselbenjunbermeistern.

Weil aber der linekere Flügel / falls er an den Feind gerathen woll-te/gar weiten umschweif durch einen sehr schlimmen Weg nehmenmuste ; als hielte es etwas hart damit/zumal auch dieTürcken gleichemAnschlag mit denen Christen hatten/ und mir ihrer Cavaiierie ©cijFristen warks einzubrechen suchten. Inzwischen fielen diezwantzig BataiKlürdofL lons rechten Flügels aufdie Verschantzung an / und kamen an denPlatz / wo die meiste Janikicharen waren/ welche sie in Schlacht,Ordnung gestellt / und sehr wol verschantzt funden. Über das hat-ten selb'ge auch einen liessen und weiten Graben vor sich, von hundertzu hundertSchritten mir einer trefflichen Remote verstärket.

DieKayserliche erstaunten Anfangs über dstser Befestigung/indem ihnen nicht unwissend war / wie wenig der Feind Zest übrig ge-habt / sorhaner Massen sich zuvergraben ; man verstund aber nachge-bkr Ivge- hends/ daß das gantze Merck voneinem FranzösischeninLsnieur.auf«rnr vrd, solche Weise angeordnet worden. Nichts desto weniger und unge-achtet dieser unversehenenVergrabung / setzten doch die Christlichen^rouppen auf den Feind an/ etlicher Orten sprangen dieGranadl,rer in den Graben / liessen dadurch hin um an die Trenche zu kommen.Doch musten sie Hiebey ein erschreckliches Feuer von denen feindlichenStücken und Musqueten erdulken, auch folglich viel Volck beysetzen.Zu dem fielen die Ianitscharen zum drittenmal, mit dem Säbel inder Hand/ aus der Trenchee heraus/und setzten mit eusserster Wut,aufdie schon sehr vermüdete/ und durch die feindliche Laive beynahermnirke, Christliche Inlanrcrie an.

Die Regimenter zu Pferde / von Holstein und Neuburg/ undzwey oder drey andere/ musten sonderlich viel / von demFeindlichenGeschütz und Feuer der Janitscharen / erdulten. Zu gleicher Zeitstürtzte die sämliche ca vsNerie von der Türcken lincken Flüge! aus denrechten der Christen/ und haute sehr gefährlich unter.die RegimentervonLspararg» 8erau undöelc- welche zum ersten derTürckenbar»darischen Mut kosten musten.

Als nun Ihre Dmchl. sahen / daß die grausame Furie drr Fem-

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mk dasTürckischeLager an.