Tn'umph-leuchtender Kriegs-Helm. Fönffter Theil. 787
ler der Königl. Ritter »Orden / Ober, Aufseher der Königk. Gebaue/
Groß» Vicarius des Ordens 8t. Lazari von unser lieben Frauen vondem Berge Lsrmc!, Groß»Mei'ster der Lourriers, und General-Surintendanc über alle Posten. Der Sohn des bionsi l^ouvoir.^oursir-Marquis de Barbesieux, ward jUM Secretaire d* Estat, an feinesVatters Statt/ gemacht. Dem ^onsi ?omponne aber/bahnte derTod des r^on s. Eouvols wieder den Weg zur ehmaligen Königlicheni Gnade / welche ihn zum Staats - Minister ernennete.
Die Würde des Oder-Postmeisters solle / bey so Geld - klemm Obnk.Zeiten / verkaufst werden: und sagte man / daß bereits dafür $?. Ton- postmeist-eneu Golds geboten worden. ^ Sonst lief bey diesem / über den Tode Stelle solldes Marquis de Louvois betrübten/Frantzösischen Hofe noch eine Zei-^5"^tungein/ soeinen nicht mindern Schrecken verursachte. Selbige wardieverlohrneFeld-EchlachtinJrrland/ wobey Mr.8r. Ruth, Kö»nigl. Frantzösischer General, sein Leben beygesetzet. Es verhielt sichaber damit folgender gestalt.
Nach Eroberung unione, ward die Brücke über den Fluß wie,der zu recht gemacht / und etwas weiter unten / noch eine Schiff- Brü-cke über den Fluß geschlagen. Das gantzeEnglische Lager ward selbi-gmTags / ohngefehr r- Meilen oberhalb Athionc, geschlagen / undzogedie Armee des andernTags biß an die Eivier de8uk fort/ undcampirte lincker Hand von Baliinaslo, ungefehr drey Englische Meb Vortheil,len von denen Feinden ; die sich sehr vortheiliggesetzt halten / indem sie haffres rs>ihren linckenFlügel biß an die Abtey von RMoneil, den rechten aberger verbiß an die Anhöhen von Rilcommodon , ausstreckten. Sie harren Lemoc.zween Moräste vor sich / so durch den Weg von Galioway voneinan»
, der geschieden. Zur lincken Hand waren die Ruinen eines Castells/dasiedielntancerie innen poüirt hakten/! und darinn sich verschmutzt;zur rechten Hand aber / verschiedene Retrenchement gemacht.
Der Frantzösische General , Mr. de St. Ruth , als er vermerkte /Entschlußdaß er einer Schlacht nicht würde entgehen können / anbey auch einen des m. sc.heim.ichen Groll hatte / daß man ihm eine solche LbarZe aufgetragen/ R « h .dabey er schwerlich eine Ehre einlegen würde 1 beschloß Hiebey entwederzu sterben / oder zu gewinnen. Zu diesem Ende brachte er den gantzenfolgenden Tag / mit Behertzigung feiner unter sich habenden Mann»schafft/ zu; ließ auch die bey sich habende Geistlichen/ chmdsnletztenFchrpfenning reichen/ und machte ihm seinen Entschluß/ daßerent»
I weder siegen oder sterben wolte/ kund Zu welchem Ende er dannauch die zwo hinter ihm befindliche Brücken abwerffen lassen/ damit
Ggg gg 2 nur