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7 86 Rom. RaysMaj. und der- hohen Akk'trten
auf dann den angesetzten Tag um 9 Uhr die Aufführung unterSleikung-8. Chiaussen verrichtet ward. Bey der Auciientzsetzte sichder^mbaKätteuraufeinen roth .sammeten Sessel ; derGroß.Ne!zier auf einen Teppich. Nach überreichtem Königl. Schreiben warddem ^mbaisacjcurdaseoffe,8ordetundRauchwerck/ wiegewöhn.tich, überreicht, und nach diesem ein mit Gold-gestickter caffra n. fürftineBediente aber n. geringere zugestellet, und er sodann wieder»ach Hause begleitet. Der Französische Ambassaäeur unterließ zwar«icht,Mensch-möglichstdieseAudientzzu hintertreiben : allein allesßeinTichten war vergebens / und muste er vielmehr sehen, wiedieserEnglische^mbsstacieur von denen grösskstenMinistrisaufdasfreund,lichste bewillkommet, und sogar auch von dem Pöbel, als ein Friedens»Vermittler, mit Jauchzen empfangen wurde.
Noch dannoch unterließ Frankreich nicht,dem Sultan die Fort»fetzung des Kriegs so süß, und den gewissen Sieg so unfehlbar zu ma»chen, daß der Groß * Vezier, nach der bey Belgrad stehenden Armeeaufbrechen, und alles zur Schlacht fertig machen musie. InzwischenFrankreich machte der Frantzösische Amballadeur , zu Erhebung grosser Geld,dereder vie Summen, von seinem König, Hoffnung robwol das Geld in Franch,N'/e t«m fast eben so schwehr, ja noch wo! schwehrer, als in der Türckey,
Mvjug. gafzubringen war: zumal inFranckreich derjenige Werckzeug, deram meisten zur Erpressung der armen Leute bißhero gedienet, inzwi»jchenauchzu nicht und verrohren gangen,z-dve- Es bezielethiemik meine Feder den Tod des Mons. Louvois , ei»
woni.Lou- n ^ warhaffren Lieblings und Schos, Kinds, König Ludwigs desx! v. dannderselbe verstarb um drese Zeit /jahlingst an einem Steck,Fluß , zu VersaillLs , und setzte den König, wegen seines Tods, inungemeine Trauer: so, daß er fich vernehmen ließ; daß er ehender denVerlust zweyer Feld» Schlachten, alsdenTodöiestsseinesgrtreuenDieners, verschmertzen würde.
Es war aber dieser Mons. Louvois des Königs Minister, dessener sich am meisten bedienet- / und würde er wol den Namen eines vor,Kehmtkn Staats-Ministers von Frankreich überkommen haben,wann nicht dieser allda verhafte Name mit dem Cardmal m a zarin,verloschen wäre. Sein Name war Franz Michael le Tciher, mSohn des Frantzösischen Cantzlers/Mickaei !e Teliier.unö Bruderdes Ertz -Bischoffs von krdeims. Nebst der Würde des Staats» de-creMriat«, hatte ihn die Königliche ungemeine Gunst, verschstdenrEhren, SttllenbeyLelegt. Damer war Lommemteur und Cantz«
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