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Fünffter Theil (1692)
Entstehung
Seite
780
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78o

R§m-Karst Mast und dero hohen Htliirten

VkleS zum©türmfertig gr»«acht.

Austalt

zum

Sturm

Derohalden «ahm man den Entschluß / auf der Brücke eine Gal-lerte zu verfertigen/ und^ sobald selbige fertig/ des andern Tags/Sturm zu lau ffen. Es thaten aber die Irren einen nochmaligen Aus«fall/ und waren fo glücklich/daß sie die/ aufder Brücke gemachte/ G a i-lerie gantz und gar im Brand brachten. Hierüber ward nun Kriegs»Rath gehalten/ und beschlossen / sich nicht langer mit der Passage übetden Sbannon - Fluß / vermittelst einer Brücken / aufzuhalten / ton«dern einen bequemen Ort auszulesen/ wo man durchwaden könnte.Als man nun solch einen gefunden/ ward a8es in Bereitschafft gestellt/den i c>. dieses zu stürmen, i s oo. Granadierer wurden zur ^rra^uecommanciirt/undihnen s.ksraillons beygefügt. Der General-Ma-jor Tettau Und Makkay, der Brigadier de la Meloniere, und derPrintz von Hessen-Darmstadt commenclirken die /tttague. DerPrintz von Würtenberg /6ener»i l^icutensnt, folgte seinen Grana«lirern / und ließ der Major Taimash, obgleich er diesen Tag nicht cvm-mendirte/ dannock /qlsFreywilliger/ sich dabey finden.

Des Nachmittags um 4. Uhr gieng / bey dem Lauten der Kir-chen- Glocke / der Sturm an. Die Granatirer verfügten sich in dasWasser/ obschon die Feinde unaufhörlich aufsieloßfeuerten. Undob ihnen zuweilen gleich dasWafferbiß an dieAchseln gieng/ und siederohalben ihre Granaten und KluhuercnausdemKopftragen mu«sten/ setztensie dochglücklich durch den Fluß. Sobald sie hinüber/zogen sie gegen dieSeike der krccke, warffen ihre Granaren unter dieBelagerte / die herüber sehr bestürtzt stunden / und ihren Posten ver«liessen- Innerhalb einer Stunde sahe man sich Meister von derIrrischenStadr^rKlone,undwardalies/soGegenwehr1kar/medrr-gemacht. Mehr als 1000. Irren verrohren hiedey ihr Leben / undwurden über;oo.gefangen genommen/ worunter auchderGemral^ajoMax^eübegriffen. Man fand nur s.StückeGeschützdarin«fcfti.Gm- nen/ und 2. Mörser/ soannvch brauchbar. Der General Ginkelk«; macht schrieb / nach dieser Belagerung/ an seinen König/daßanTapftrkeitrikikZri- sri. en Tropen wenige es zuvor thun würden / und er die Hoffnunghatte / m t ihnen gar bald des gantzen Jrrlands sich zu bemeistercn.L. Mit weicher guten Post / wir nach dem Kön»g Wilhelm hinziehen

»sn Ltt Dieser mutige Köniq hatte sich/ um den vuc de Lu xensbourg M

Armer des vortheiihafftigen Läger zu locken / mit seinerArmee: gegen Na-Mlll begeben/ und Ittincngemacht / als oberDtnantzubomaardle«

S5.L«-rengesonnen. Er schlug aber sein Um 1«Cwnbloura,«lldader

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