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Fünffter Theil (1692)
Entstehung
Seite
770
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77o Rom. KaysMüj und derd h^hen Alttirtrn __ ÄA

*. vsn^tsionien waren dieFrauzosen vor Urgei etwas glücklicher.

- 'r ch. Diele Vestung ist eine kleine bischöffliche Stadt im Nord - Qstentheil« Slonicns, im Westertheil der Landschafft Serden, 1 an der '$ßill cauio- Ri^ier Segro, nicht ohnsern von demPyrenaischenGeburge. Esvico. warebmalsdasStamm-HauSderGrafenvonUrgei, dieruJeiten

war ebmals das Stamm - Haus der Grafen von Urgei, die zu Zeiten iriM

des MytenStamms derKönige von Arragonien in groffenAnfehengewesen/derenStam aber anjezo sowol anStandealsAnseben verblü«hek.DieseVesiung ward nun/desNachts zwischen den4.unds.Junij/ KiE

Mzel wird durch ein velackemenr, so derHertzogvon^oaMe», dmchdieGraftrmnnr. schafft von Foix in Capsir hatte marchitcn lassen/bekennet / undhatte er dasLommando dieser Völcker dem Lieutenant-General de

Jnzwizchen ma rckirre der Rest des Französischen Lagers / durch ,,MWU>»

Lllontiouyrund kuicercla.und lagerte sich bey öelver, einer Vestuna tirf

zwischen Urgei und Montlouys. Es hatten die Franzosen grosse 2«Muhe / ihre Stücke über solche gedurgigteOerker zu führen / und JLmmusten hier und dar Minen springen lassen / um den Durchzug sich zuöffnen. DerHertzog von^cclins 8idonia, Vice. Ke von Cataio- f" 8 L?Xnicn , bekam inzwischen Zeit seine Irouppen zusammen zuziehen KJ«und weil derHertzog von NoaiUes sich einbildete / er würde in Ser-/fTu»denna marchiren »und Beivercmtftften: blieb er still ligen / um dir rP 1 ® 1 öCommunication mit Mcmlouys, w0das!ttagarlnv0N Kriegs ^u- WW

Bition undLebens-Mitteln war/zu behalten.

Der Spanische Genera! / so zu ^ick campirrc, zog biß an Mkmdt

Lerga fort / der Meinung: es würden die Franzosen / so bald sie ihn 'Emsch »

heran ziehen sehen, von Belyer aufbrechen. Weil er aber/bey seiner «Wp!

Ankunfft/ sahe/ daß sie sich verschantzt hatten/ kehrte er wieder nach sei» «i«W;

nem alten Lager-Umerdessen erhielte der Hertzog von noaiiledOrdre, 'Mvizrui

mit der Belagerung Urgei fortzusetzen; und nachdem das grobe Ge,

Arsel mir schütz davorgebrachtssabc man gar bald eine ziemlicheLrecbe. Acht ÄUs^,

Accvrd er, Tage nachOeffnung der Lauf Gräbrn/als die Franzosen derVestung ^6j(scnG

jiml'ch genahert/fieng derGouverneur.vonssoleptl ch AZVllloMW WVilirkn

accorclircri. Seine Garnison bestand aus 0hNgefchr i s 0 O.MaNN/ # 4 ]^,

worunter aber nur §>oo. Mann geworbener Soldaten von denen «lüchdsij

Regimentern de los Colerades ,unÖ delos Amariiios, zweyer der ifa.JJ ,

aller besten Spanischen Regimenter. Die Franzosen wollten vonkeinen Konditionen hören ; sondern alle geworbene Soldaten / zusamt denen Offieirern , deren 1 6o. benebst dem Gouverneur , wur» ^

den zu Kriegs-- Gefangenen gemacht, die Landsassen aber nach Hauseverwiesen / und der Platz mir einer starcken Garnison versehen; wel,

Chazeron aufgetragen.