674 Röm. Rays Maj. und Der» hohen Asliitt-nZerische Völker stets/ und noch biß aufÄeje^tunde/allein zur Defension -er neuen Lonquesteu/sondern auchzu einem gäntzlichenVerderb -er Länder und Umertbarneu / -er hohenAUiirten'/ tziewassen offensiverenWie dann auch unsere Holländische Armee/in der Satiillc beyFleury/ keinen grossem widerstand und Ab-vruchan dergäntzlichrvermeintenVictorie/ als von de-nen Schweitzerifchen Völckern einpfunden. Gleichwieauch anbey das Land von waes/ wegen des unlängst-geschehenen Einfalls/wobey sich viel Schweiger befuirden / 'loch grossen Schmertzen hegt.
Die Beyspiele dieser allzu grossen FranzösischenContravenLiotten sind unzehlbar / deriSchade/den diesämtliche hohe Ällnrte dadurch leiden/ist ohmnässig/und das Unrecht/so ihnen durch ein stetias zulassen vondem Mißbrauch solcher Völcker widerfahrt / kan undmag aufkeinerley weise gerechtfettigk und entschuldigtwerden. Doch will man so viel mehr eine nothwendigeund unverzögliche Steuerung/und Hülffe von der kräss-tigen und nachdrücklicheen Resolution der sämtlichenlöbl.Ey-genoßschafft verhoffen/dieweil sonder dieselbe/ihre fürgeschützte Neutralität keines Wegs bestehenkan Sintemal/ aller Gutdüncken nach/ es einerley ist/ob man eine ossensiveFeinde mit würcklicher Hülffe bey-springt; oder ob man die defenstveparthey offensive be-kuegtrDalinGegentheileine ware^eutralitätan beydeparteyenkeinenVortheil/unankeinen nichtmehrScha-den und Nachtheil/alsan den Andern/ zubringen muß.
Unterdessen gebe ich Ew. Herrlichk. wol zu beden-ken/wie die gegenwertige Lsnduite eine grssseGern/g-heit vsn Franckreich/ und das daraus entstehende Es!end und Verwüstung von so viel hohen Potenzen / mitVerlaufderZeit/lsichtlich einen unausbleiblichmHaß ge-
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