Druckschrift 
Fünffter Theil (1692)
Entstehung
Seite
654
Einzelbild herunterladen
 

RöimNäys. Mas, und Dero hobe n AM i rten

baß die versammle!« Cardmäw mtn Pabst erwchien Mten/derdesRömischen Sruls würdig/ und durch seineVorftch/ 'gkeit das Ver-sehen/ so der verstorbene Pabst durch diese Bulle hatte blicken lassen/verbessern könnte.

Weil nun das Parlemenr / durch diesen König!. Besitz! derobligenden Pflicht sich entledigt sahe; als gieng es auch bey Vtosuchung dieser Bulle mchtferncr: allein man ward nach der HM&h\(\ äru verständigt / daß der König seine Meinung gantz verändert / smte-Lert seine mal man ihm vorstellig gemacht / daß man gantz keine Unwissenheit

Urtrt ^rtleh rfituM* Bull» «>> OOam« e-..*s

ftt#:

von solch einer Lulle vorschützen könre/die zu Rom öffentlich kund ge-macht / auf allen Kreutz - Straffen im Gesicht des Hertzogs vonOdaulnss, als Französischen ^mbaksadeurs» angeschlagen/auchder Pabst allen Cardmalen/selbigezu vollziehen und ihr nachzukom,men/ auf seinem Jod-Bette anbefohlen. In Erwegung dieses/fertigte der Franzosische^Hofzwey nachfolgende Befehle andaökar-!eme»t, gegen diese Pabstliche Bulle gerichtlich zu verfahren. Auchbekam derkrocureur General von dieser Ordre eine Abschlifft / soer bey völliger Versamlung des Parlement; ablaß/und deßwegenan daffelbe appellirte/ mit ersuchen / dieses uvgegründete Pabsilirche Verfahren vor nichtig zu erklären / und diese seine Appellationeinzuregisiern: welches ihm stracks zugestanden worden / und dem-nach die Streit- Sacke mit dem Pabst wieder in denStand / wiesie unter Pabst innocemio den XI. gewesen/ Frantzösischer Seits/verfallen.

So sehr nun den Frantzösischrn Hofdie Pabstliche gantz unver-hoffte Bull kranckte/so sehr und noch mehrers gieng ihm die AnkunftKönig Wilhelms in dem Haag zu Hertzen. Dieser Potentat hattedenr6.Jenner in seiner Kutschen von L'vnden sich nachGravefsnäe. begeben/ und aufeineJacht in Vergefellschafftung derHertzoge von»»nkonde» ^orflkolL und Ormoncl, der Grafen von Pottland, Devonshire,und Dorfe, und noch mehrer anderer Grande; von seinem Hof/ be-nebst dem Bisthoff von Londen und andern Geistlichen / stch ver-fügt. Des andern Tags / mittags um r. Uhr / gelangte er zu derConvoy ,so aus ir.Orloog-Scbiffen / sieben Jachten und andernFahrzeugen / worinnen die Bagage war / insgesamt rz.Scvmssiarck/bestund.

Gegen Abend gieng die Convoy unter Segel / .»»d besän»sich selbige/gegen den zv. Jenaer/nachdem sie kemeMM Gefahr

«brels«König»ayrlms

m

WI&P

Wlo