Druckschrift 
Fünffter Theil (1692)
Entstehung
Seite
310
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Röm.AayssMas und ber-hdhenA!lttrtm

wurde duS Schiff wieder loß. Inzwischen war das Französiche Schiffmit ir. Stücken voller Soldaten gelegt/ und machte selbiges Mine*ob wolle es samt 5. L 6. kleinen Fahr -Zeugen / Segel machen/daherowir uns nicht anders einbildeten/als daß es uns angreiffen würde,In,dem wir uns nun wendeten / und der Wind aus der See kam / ge,rieth eine von unseren C h aioupen fest aus den Grund / und kunten wirdieselbe nicht eher wieder loß kriegen / biß wieder Flut ward / daher wirsolang dabey bleiben musten .'Indessen aber hatten wirAncker undalles fertig / um sie weg abringen / und als es Ebbe war / lag dieselbegantz trugen auf dem Sand.

Jnmittelst kamen die Menschen bey 1000. an den Strand / umuns zu besehen ; der König Jacob selbst war mit seiner Gänse um,ringet dabey. Unter vielen andern / so an den S trand liessen / kamenauch 2 . Protestanten / welche nicht ohne grosse Mühe endlich an unserSchiff kamen. Des Königs Jacobs Garste, damit man ihre Kühn,heft sehen mögte/ näherte sich gegen uns; als sie uns aber sostarckund wol bewehrt sahen / zogen sie sich wieder zurück / ausgenommenein FranzoKzuPferd/welcherbißandasWasserzuunskamauchvielSchmäh'Wort/so viel er kunte/in Englischer Sprach gegen uns aus«stieß / und endlich feine beyde Pistolen löste. Wir gaben hieraufMit -stusquetenFeuer auf ihn/wodurch sein Pferd unter ihm erlegtxvard/ und darauf ruderten wir mit der andern Gkaioupe, sostarckwir wogten / nach dem Lande zu; weswegen der Frantzos/ de^ in semenStiefeln imSand übel fortkommen konnte/dieMühe nahm/ solcheauszuziehen / damit er desto fertiger davon kommen mögte. UnsereMatrosen stiegen an das Land/ plünderten sein Pferd / und was dabeyporhanden war/und kehrten daraus wieder zurück. Das DE/ sowir genommen haben/heist der ?ei,ean. und ist das gröffeste von denenbeyden Schottischen Schiffen / welche vergangenen Sommer genom,tuen worden / M führet 20 , Canonen / und 40. Mann/ aus dem Über»lauff funden wir drey biß vier Todte / und einen Verwundeten / samteinem Spanier und einem Engelander / welche sie mit Gewalt mitge«nommen; selbige berichteten/ daß zwölffvon denen Feinden erlegt/unddieso nach dem Land geflohen / meist verwundet waren; Sie sagtenauch / daß dieses Schiffdarzu dcstinitt gewesen / um darinnendieoe.wn Protestanten abgenommene Waaren zu laden / auch daß sie IM»mit Kupffer. Müntze bezahlt werden, und daß dieses eines der beltenfeindlichen Kriegs .Schaffe stye. DerCapitain^^ckst. so auf verJacht Montmouth commanditt/ ist uns bey dieser Gelegenheit fevr