Druckschrift 
Fünffter Theil (1692)
Entstehung
Seite
309
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Lririniph-le uchte»tderLrieg s Helm. FünffierLheü.

und nicht mehr bey sich behalten selten / als was sie zu ihrer Famiii«iUnterhalt bedörfften / und was das Landzu besäen nöhtig seyn würdetlinder andernwareenthalten/ daßalles VvlckihrePferd/ dieüberi4.Pa!menhoch/ und zu Krtegs, Diensten tüchtig/ für Bezahlungan Kuvffer - Geld ausliefern sollen. Durch die dritte ward geboten/daß alle Shcrifs und Friede * Richter/ wann sie die Englischen Baken/ zu dem Ende aufgerichtet/ anzünden sehen/die Miiir der GraAschafften aufdie Beine bringen sotten.

Allein alle diese Anstalten wolten gegen dem vortrefflichen unVdesterfahrnen Helden / den Herßog von Scfiomberg nichts nutzen/alswelcher durch seinen frühen Aufbruch der^rmee (dessen sich KönigJacob gantz nicht versehen / sondern vielmehr gemeint / erwehntmHcrtzog / ehr noch der 8ecours aus Engeland käme/ ZU überfallen/und aus dem Fekd zu schlagen-alleAnichlage König Jacobs vernichtet.

Ja König Jacob muste nunmehro sehen / wie des Königs WilhelmSchaffe ihn in der öayevonDubiin trutzten/wovon folgender Be«richt aus Sr- Königl. Mai. von Groß - Britanien Schiffe der Montevom 19. April den geneigte» Leser ausführlich benachrichtigt-

Als wir (schreibt dieser/ der^Äion beywohnende) den 17. ÄprilBnGtvssauf der Höhe von der ßaye vor Dublin kreutzten / ersahen wir dasff^mKS,Schiff von Rubin / samt bey sich habenden Schiffen/ so es convoyrl/ A-M'LvonBristolkommen. Folgenden Morgen verblieben wir in derund sahen ein Schiff/ etwan eine Meil jenseits derß«rre,m einemBave mOrt/ Potebegc- genannt/ ligen. Nachdem wir Ancker geworffen OudlMhatte«/ begab sich der Ritter Lioveriey Showei auf die Jacht/ ge-nannt Monrmoutk, und weil ebs die Fluth etwas mehr als dieHelffte/und der Wind nördlich war/ palttrte er mit der Jacht durch die Barre*und hatte bey sich 2. Chaioupen.bon dem Kriegs-Schiffe eine Kitze/und eine Pinast / weshalben vorerwehntes Schiff gezwungen war /ftine Ancker höher/ und zwar bey 8aimon ?olauzu werffen/woselbst«s aber auf einen Canon-Schuß vor einem Frantzösifchen KriegchSchiff/mit i2. Stücken/und 2. andern Schiffen voller Soldaten/welche aus uns feuerten/aufdenGrund geriehte Wir verfolgten diese-Schiff/und »ttaguirten es/und weil es sich ein wenig in die Länge Verszog / gab der Ritter 8Ko^el eknZeichen / da ß ein Brande? angebrachtwerden solle/es zu verbrennen; Als aber solches die Feinde merckten/verliefen sie dasselbe und giengen mit ihren Chaisen an das Land.

SB« begaben uns also fort in dasselbe / warffen einen von den AnckemWMdgMW wir einen Breit von der Ladung gelichtet hakten/

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