3 o 6 Röin.RavllMajund ders hohen Alliirten
im Jahr 1664. Lmanuel Grafen von Grussol, jetzigen Herbog d'Usez vermahlt worden.
reich ' Cew 2 Leil unsre Feder an die Leichen gerahten/ so wollen wir auch zu-
Madame flWd> / was sich mit der Daupkinin Leiche weiters begeben / dem ge,la Dauphi- neigten Leser vorstellig machen.. Es ward aber mit dem Hertzen die-«r- fer preißwürdigsten Princestin eher eine Leich Ceremonie/ als mit dem
Cörper vorgenommen/ sintemallselbiges der Bischofs von.^eaux, alsObrister Lleemol/narius der verstorbenen Dauphinin / in Gesell«schafft vieler Princeffinnen vom Geblüt / einiger Hof Dames undeiner grossen Suite von Carossen; Leib - Garde zu Pftrd/und andererOffcicrerzu Fuß/nach der Kirchen der deliziösen von 8 t. Benedictjurn ValdsGrace getragen / und geschahen diese Ceremonien desNachts um ii. Uhr. Die Leich blieb noch immer in dem grossen Ca«binet verschlossen. Biß endlich acht Tage darauf vor 9. Uhr des A-bends von Verlaillesz. Wagen abgiengen/geladen mit Küchen-Ge»rätbschaffk von weyland Madame la vauxdine, damit man die Be<diente von demselben Haus biß auf den Tag ihrer Erdb^attung aufdie Weift tractiren könnte/gleich als ob sie noch lebte. Gegen-.Uhrließ oer Bischoffvon^leaux den Leichnam aus dem Cabinet/ worin«neu er 1 o. Tage gelegen hatte/ hohlen / und aufeinen Wagen von 20.Schue hoch setzen. Das Leich - Kleid war von Dwartzen Sammet/mit einem silbernen Creutz und Hermelin geziert/ an der rechten Seitesahe man die Wappen von Franckreich mit 2. Delphinemund aufderlmcken die Bayrische Wappen. Als die Leich durch die Pforten von8 t. Denk gieng/ muste man einen Theil von dem Capiteü abwerffen/weil der Wagen/ woraufdie Leich ruhete/zu hoch war. Hierauf wardsie in die Kirche zu 8 t. Denis gebracht.
svunhsn« ' Sobald diese Leich-Ceremomsvollbracht/ward des Dauphins
Bagaae Lazaze nach Teutschland abgeschickt/und bestand selbige n 2. Kar«bricht nach ren mit 6. und 4. Pferden/r Wägen mit Schlössern versehe / IN wel«Teutsch, chen ein Theü des Silberwercks war/ hundert Last - Pferden und vie-landauf, Maul Thieren. Und ließ man diesen Prain durch unterschiedli-che Wege der Stadt Pariß paffsten/ damit das Voick denselben se-hen / und das Vorhaben ihres DauphmS/Ludwig des X V. bevge-nannt des Kühnen / bewundern mögte. Zu seiner Abreise hatte dasAbtey Et. Kloster 8 t Germain in der Vorstadt 8 t. Germain eine L keur schies-Eermai» senmüssen / in dem von ihnen der König 3000.0. Franckm baaresmuß steu« Geld begehrt. Hierüber haben sie in Beyseyn des Cardinals vonren. Fürstenberg / als ihres Abts/ Capitel gehalten/und bat den .1 «g