Druckschrift 
Fünffter Theil (1692)
Entstehung
Seite
305
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Triumph-k uchtettherRtt'e8S.He!m . LönffterLhiL sor

Zu demhatten sichdiejenige Rache fo zum besten gerahten/ bereitsvon dem Hofab/ und therls auf das Sterb -Bett gelegt / wie dannauch der Hertzog voiiMontausier nach einer langwührigen Kranck^ HermvimheitdieSchuld der Natur bezahlen muffen/der dann vor seinem Endesich aller weltlichen Dinge entschlagcn/und lediglich GOktes Wröen ' '^ 'ergeben. Sein Tod ward von allen Frommen und Gelehrten / derenPatron erjederzeit gewesen/ beklagt /und hat man seinen Cörper/also-bald nach seinem Absterben/nach st.Germain gebracht / von bannen erNgch8t. lnegues zu denen Carmüirern/ um bey seiner Gemahlin zu ru-hen /sollte gebrach t werden.

Dieser Hertzog war der erste-so feine Familie dielsshohen Titelsund der Pairschafft von Frankreich tüchtig und würdig gemacht- N-chriASein HerrVatterwar chco.ösron von Montausiertton Pugny undLonignZe,semeFrauMutteraber ^arpretl) von Chateaubriand, (aK ß^ s 'eine Tochter des Herrn von koche» Narkaut, Er hatte noch einen al-tern Bruder/ tieÄor,6aronvon!^onra»6^, benamset/ welcher un-glaubliche Proben seiner Tapfferkeit in dem DeirlinischenKrieg gegenSpanien blicken lassen/allem als Sieger endlich besiegt worden /in-dem ihneineFrauaus dem Fensierheraus einen Stein aufden Kopffgewvrffen/und statt eines Lorbeer, Krantzesmit e nem Blut-Ma!^bezieret / von welchem er dann auch gestorben. In eben diesem Krieghatte quchCarIvon^lontausier,wie auch in vielen andern/genugsameProben seines Helden - Muts undKriegs-KIugheitari den Tag ge-legt,' welchesdannKönig Ludwig den x l v. veranlasset und bewogen/ihn der höchsten Würde fähig zu erklären ; als neml-ch der Leqaten-Stekle in Elsaß / des Gouvernements in Normandie ; der Ritter-Ordens Kette im Jahr I66i; endlich der WürdeeinesHertzogs undkairs im Jahr 1664. so zum Ende des folgenden Jahrs auch von demParlmnentrar-sscirt worden. Endlich ward er würdig geschätztdieOber-Aussicht über den jungen Dauphin zu führen / welcher Würdeer dann aufdas möglichste vorgestanden.

Mit seiner/ wegen ihres klugen Geistes und hoben Verstands ürvielen gelehrten Schrifften/sonderlich inVersen/berühmtenGemahimJulia Lucina d 5 Angenne., einer Tochter URÖ Erbin des MarggrafmEarl von Rambouillet und ?ilany, hatte er zwar keine unfruchtbar«

Ehe / m dem sie ihn mit einem jungen Herrn / aufweichen der von ihm»ur höchsten Würde gebrachte Stamm fortblühen sollte / beglückst-liget/ so aber auch in der zarten Jugend wieder verloschen / und seinemHmnVatterdik einige ErbinMa Maria überlassen / welche folglich

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