Druckschrift 
Fünffter Theil (1692)
Entstehung
Seite
266
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r66 R5m.RaL Maf. und der» hohen ANnrtrn

trefflich mit Pulver und Bley / biß sie endlich der grossen Macht wei-chen/ undihrbißherigeSNejt/ einem grossen Hauffen aufgeblasnerHahnen überlassen mustem , Diese erbeutete Anhöhe veranlassetedenMarschall de Crequy r ©tucfe hinauf ju pffantzcn/ und von dar dasKayftr<icheLagerzubeunruhigen.WeikaberderHerjogvonLothringesahe/ wie daß ^requy zu keiner Schlacht zu bringen/ als wollte ernicht längerdieZeit unnutzlich verschwenden / sondern gieng über denSeil - Fluß wieder herüber / näherte sich mehr und mehrers derStadtHntzog Metz / und ließ sodann die Schantz Esplie.fo dir Frantzosen an demCarl lamm, flußauf geworffen hatten/ mutigst angreissen/ welche er auch mitrurückjagung des von dem (>equy abgefertigten Entsatzes erobert;dtß EMer und hierauf biß an die Thor von Metz und Diedenhofen die Lonrri-b bucionen einsammle» lassen.

Der Herzog war hiebey in stetiger Unruhe / und eilte zu Mrdbald in dieses bald in jenes Theil/ seines hm mit höchsten Recht zustän-digen Lothringens; wiewol seine allzugroffe Beschafftigung ihn fast inein entsetzliches Unglück gestürtzt hätte. Dann als seine Neugierig-keit den Platz (allwo vor etlichen Jahren sein verstorbenerHerr Vet-ter über den Marfchall de Crequy einen sonderlichen Vortheil erbeu-tet/ undviel Franzosen indas Maß schlaffen gelegt/) an dem Saar-MarekawFußzu besichtigen Verlangen getragen ; sollte ihn dieses Fürnehmensefamew bald in die Gefangenschafft geleitet haben; wann nicht die Bauren ihnvon einem Französis. Hinverhalt/soaus zoo.Pftrde bestünde, benach-richtigt und hiedurch die Gefahr abgewendet hätten; welcher Hinder-halt folglich von einigen dahin abgefertigten Völckern wegen ihrertragenden Sorgfalt/ mit blutigen Köpffen bezalt worden.

Weil nun der Herzog sahe / daß er den listig und nimmer ausfeinem Vortheil wachenden Marchall Crequy zu keinen Treffennöthigen mogte; als hielt der Herzog vor rathsam/ feiner in Ansehungder sehr abgematteten und Ruh bedörfftigenVölcker/auchPftrd-und Futter mangkenden A rmee die Winter - Quartier zuvergönnen.Allem dieses hatten eben die in ihren Nesten lauschende FranzösischeFüchse gesucht. Sobald sie derowegen den Hertzog von sich entfer-net sahen/ passirten sie mit der gantzen^rmee bey Briesach denRhein/ eilten mit der gantzen Macht vor Freyburg / belägetten unsbeä gstigten es dermassn/daßder furchtsame Commendant, ehe esdem Herzog/seine z rstreuteVölcker zusameln/möglich war/zu grostemNachtheil- der Marggrafsch ufft Baaden/gantzen Schwaben- Lano/

MdVör-OesterreichijchenLandern/diefeherriicheVestungubergebem