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Fünffter Theil (1692)
Entstehung
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265
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Triumph levckhttnderRn'egs-Hekm. Fünffrer Theil L§f

Als nun folglich mit Eroberung Philippsburg der Feldzug geen VmnaMdigetworden/ war man an dem Kapserl Hof/ zu Belohnung deri-chm't dertreuen Dienste dieses Durch!. Hertzogs/ bedacht; hiezu nun wardas^wimb-dienlichste Mittel/eine Heurath zwischen der verwitkibten KönigPolen/ und dem Herzog / mit Genebmhaltung Römisch-Kayseri. w

Mas. Sahe also der Herzog ihm endlich zugedeyen die weyland Könsi.gliche Gemahlin deffen / der ehmalsdie Polnische Krön bey dcr Wahlihme weggebuhlt. Nach beschlossene« Heuraths -Tractaten fertigteer seinen Kammer .Presidenten / mit einem köstlichen und looooo.Reichsthaler wehrt geschätzten Schmuck / für diese seine hohe Braut /nach Wien ab; von dannen solcher höchst kostbare Zrerrarh, durch denObristen l'sL der Königin nach Grätz überbraLt werden sollte.

Es wollte aber Bellona dem Marti noch nicht gönnen / seine ^ 2 -nerem ju umfaffen/sondern weil eben derFrühling undderinstchmdeFeldzug vorhanden; als muste er seine Gedancken von der Liebe / zumHaß des herrsch süchtigen Franckreichs wenden. Seine Standard/worinn die Lateinische Worte: Nunc auc nunquam , nun oder nim-emermehr/ stunden/ bezeugten genugsam seinen Entschluß/und wür-de es ihm nicht mißlungen seyn / Franckreich selbst in seinem Landzu be-unruhigen / wann die Alliirte in den Spanischen Niederlanden ihreKräffte etwas mehrersanqespannt/ und dem tapffern Fortgang desHerzogsvon Lothringen Beystand geleistet hatten.

Er hatte nunmehro schon längst der Saar den Kayserl. Siegs,Adlergezeiget/vor dem sich auch das Schloß I klingen geneigek / wel-chem auch dasSckloß Kiechel und andere kleine langst derSaar lrgen-de Oerter gefolgt; das einige Saarbrücken / wollte stch nicht vor demHertzoglichen Befehl bücken / durch welche Hartnäckigkeit/ bey erfo'g»terEroberung / bet Commendant sich und seine Besatzung in dasäusserste Elend gestürtzet. Nach so glücklichem Anfang / hoffte er den FranM-Fortgang seiner Waffen durch ein Sieg - herrliches Treffen mit dem f;!K sinnetMarschall de Crequy ru bekrantzen; allein sobald er nur aus die Frau - wucht imektzösischeAnnee anrückte / ward selbige Krebs-gängig. Der Herzog ^/ 5setzte an sünffOrten über den Seille» Fluß ihnen nach' lagerte sich aucheine halbe Stund von dem feindlichen Lager; und würde es beydenArmeen Nicht schwehr gefallen seyn/einander mit feindlichenAugm zubeblicken / wann es nicht der darzwischen ligende Wald/ und eine z>m-st'che Anhöhe ve?bmdert.

Der Marschall deLrequy erkühnte sich endlich die juMorvill«jigmde Kapserl. Leib - Wacht anzufallen; allein sie bewMommten ihn

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