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A-niq Wil!^ nicht ohne semen Willen sich vermählen sollte. Nachdem aber Kö-5° mi^' uig LudwigderXiv. zwischen dem Printz Cart/und der^lademvise!-Drintz Carl le de Nemour&eirt«n Heuraths - Conträct, durch sein Ansehen/ wobgeschloffen ke aufgerichtet wissen / und mit gantzem Ernst Hertzog Carls Einwibwissen, ligung hierzu erforderte; pregte ihm der Argwohn in sein Gehirn/eshätte Printz Carl den König ersucht/von ihm/ als seinem Vettern/dieBeysiimmung ju erzwingen. Dieftr Verdacht brachte ihn solcherHerzog Massen in den Harnisch / daß er einen verzweiffelten Entschluß fasscte /
Carls, welcher nicht allein seines Herrn Vettern Printz Carls/ sondern auch
seines eigenen Schns / Printz de VaudemourszeitlichemWolseyn/gantz schnurstracks zu wider lief.
Dieses aber war sein Entschluß: demKönig von Frankreich fürseinem Haupt, Erben zu erklären/ und die erbliche Folge in seinen Län-dern und Herrschafften/ aufeinen solchen l'ocenraten zu versetzen / derdoch die Quelle aller seiner Unglückseligkeit war; bloß allein/ damit ersich an den unschuldigen Printzen/ und dessen Herrn Dattern/einesGrund - losen Verdachts wegen/ nur rechtschaffen rächen mög te. Mitsolchem ergrimmten Verdruß reisete ervonPariß hinweg/nach demSchloß Montreuil , welches eine Meile von Pariß entfernet / mitBedrohen/ an feinen Vettern den Printz Carl sich bitterlichst zu mchen. Der unschuldigePrintz den man wissend gemacht/als ob sein aus” ,!?n erzürnter Herr Vetter/ auf sein 14. Meilen von Pariß entlegenesHerr« Vet- Eust'Hauß Vilrnarevil sich verfügt hätte / machte sich auf/ ihm daselbster« nach. zu besuchen/ und seine Unschuld ihm kiarlrch zu entdecken.
-, Diese Reise des Printzen/ risse und enkwurff man dem argwöhn:',
5 ' schen Herzog Carl / als eine böse Unternehmung für; sintemal selbigerPrNitzm- gew stet / ihm nachzureisen / und den Hals zu brechen/ weil er ihn an \unem bevorstehenden Glück hindern/und die Vermählung milder^»-demoiselle de Nemours nicht billigen wollte.
Wie eine Feuers - Brunst nicht eher und seichter entstehet / alsaufeinem Herd/da vorher schon das Feuer brennet ;also mag auchder Argwohn nicht eher und geschwinder in die Höhe lodern/ als woschon Argwohn glimmet. Herzog Carl glaubte diesen Beschwatz»ungen seines Herrn Vettern / so von seinen ärgsten/ und weder dem_ ... Herzog noch auch dem Printzen wolwollenden/Personen herrührten/IKm und entzündete sich sein Räch - Feuer noch immer je mehr und mehr ge«Mkert Her- Ken ihm; biß es endlich in voller Glut ausbrach / da man ein Schrei»m e«rin den an die Herzogin von Orleans von einer unbekannten Hand / dazu»oHKkhx. ohne Merschrifft und Zeichen/ einreichte / und durch solches chr zu