Triumph -- leuchtender Rriegs^Helm. FZnffter Thest. 24z
luchungen der vornehmsten Personen mannlich-undweiblichenGe,schlechrs/ des Kömgl. Hofs/wiewol der König/so bey dem Fall des König be-Printzens sich hefftig bekümmert gezeigt / den Printzen niemal be-sucht ihmsucht/ und hiedurch seine pamonirte Gewogenheit allzudeutlich an denTag gelegt.
Nach Genesung des Printzens / genösse Pariß noch eins Zeitlangder Anwesenheit des Printzens/ bist ihm ein verdrüßstches Geschick end.sich den Weg aus Frankreich Mahnet. Hertzog Car! dem I V.als sei.nem Herrn Vettern / reuete es / daß er ihm / als seinem Herrn Bru-der Hertzog Frantzen/ die Regierung abgetretten/weil er nun mit sei,ner andern Gemahlm dem Printzen von Vaudemont erzeugt hatte.
Als er nun vernahm/wie daß sein Herr Vetter Printz Carl an dem ß ert6CLFrantzösischeu Hofin besonderm Ansehen / ihm auch gar unterschiedst- Carl bin-che Heurathmaus denen fürnehmsien Frantzösischen Häusern ange-ver: Printztragen worden; widersetzte er sich / so viel er konnte/ und hinderte solche «nallseits/ weil er in Sorgen stund/der König dörffte/ durch solches Mit- Jf Jt! a De ‘tel/Lothringen seinem Sohn/dem Printzen Vaudemont, entwen.»-". tu *
den / und mit der Krön Franckreich verknüpffen.
Dann es hatte der König Ludwig der X t v. Hertzog Carln / alser aus seiner Spanischen Gefangenschafft wieder zurück gelangt / diemeiste Lothringische Plätze wieder eingeräumet / doch mit gewissen Be-dingungen/ darunter diese die fürnehmste : daß der König einen Beding ver«Durchzuchs-Weg / in seinen Hertzogthümern/ für sich behielt/ an der MSeite von 8renax, der von dem Anfang des Herßogkhums Lokhrin-ßog CMgen biß an Teutschland gehet / und in der Breite eine halbe Meil be-Lothringengreiffen sollte; gleichwie er hingegen 30. Meilen lang war. (2.) Daß wider über,alleBrfestigungs-Wercke von Xancy sollten niedergerissen werden.''"""""'f 3 .J Auch die Platze Stenay, Clairmont, Jamets und Dun, der KronFrankreich zum absoluten Eigenthum verbleiben. (4.) Daß der Her«tzog alle Vöicker abdancken sollte / biß auf eine Compagnie seiner Leib«Wacht/und seiner leichten Reuter/ welche zu behaupten/ihm freystünde / nebst so vielem Fuß-Volck/als zu Bewahrung derer ihmnoch übrig bleibenden Platze vonnöhten./ 5.) Daß er so wenig Machthaben sollte / ohne des Königs Bewilligung und Belieben / neue Ve«stungen in seinem Land anzulegen; als die demostrende VestungS«
Wercke von Xancy wieder aufzubauen.
Wollte demnach Hertzog Carl seinen Vettern den an dem Frau«tzösischen Hof verweilenden Printz Carl / mit der Hoffnung / daß ergrösten Theils einst sein Erb seyn würde/immer noch bezähmen/daß
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