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Mteinmal angezeigt/ durch welchen Weg er fliehen wollte/ nicht-war aus einem Mißtrauen / so eraufseine Treu gesetzt/ sondern bloßdarum / daß derselbe mit guten Gewissen/körmte schwehren/Vaß er umdiese Sache keine Wiffenschafft trüge.
Man setzte hieraufihnen durch unterschiedliche Wege nach aber Man setzteumsonst / sie hatten sich durch die Zartheit der Herzogin gar nicht den Herzoghindern lassen / aufdas eiligste fortzusetzen / sondern einen Mann hin- überallder ihr aufdas Pferd gesetzt / der sie stets in die Arme schlieffen müssen, Ä,, wWie wenig ihre Klepper ausgeruhet/ stehet darbey leicht zu ermessen / »M'Ldaß sie nock desselben Tags in Burgund gelangt / und einen Edel. htmlSitz erreicht/welcher von dianc^zwantzigMeilen entlegen; allda dieHerzogin / wegen überwachter Müdigkeit/ drey bis in 4. Tag aus-ruhen muste. Ähre Hoffnung aber den Herzog Carl zu Besanson an-zutreffen/ fehlte; sintemal derselbe nach Teutschland abgereist.
Sie tieften demnach den Weg nach Florentz / zu ihrer FrauBaasen/welche des Groß-Herzogs Groß. Mutter war; und verharr-ten allda bey nahe drey Jahr. Nachmals zogen sie / weil ihnen die,Italiänische Lufft nicht anständig war/von bannen nach Wien mN-aOesterreich / allwo siegleichfalls an der Römischen Kayserin EJenora, Jfi jSLeine hochfürnehme und gnädig - geneigte Frau Baase fanden / auchnach ausgestandenen so vielen Mühseligkeiten im Jahr 1639. mit derGeburt eines jungen PriNtzens/ riemlichkerdmawcü Ekilippi kran-ersci erfreuet wurden : welcher aber in d?r schönsten Blüthe seinerJugend rm Jahr rs/g. ihnen wiederum durch den Tod entzogen undweggerissen worden.
Am 3. April des 1(49. Jahrs machte diese schöne Fürstin GlaoPdia, ihren Ed-Herren übermal eine Freude / sndem sie ibm ein nettesEhe * Kleinod/nemtichPrintzCarl den Fünfften / zur Wett brachte/welcher in der Tauffegenannt ward Larl Leopold Nicolaus Sixtas, 0 f üwf Wund eben der Glorwürdige Held ist / welchen unsere Feder beuelet. HerzogsNach unzehlichen/ so wol vor als nach der Geburt dieses PrintzenM^ttz»rreigren/Unglücks- Fallen / war er mit höchster Sorgfalt unr ,nflt *stessigster Aufsicht der Durch!- Personen erzogen. Neun Jahr warensolcher gestalt ohne einige sonderbare Merckwürdigkett vorbey ge*strichen/ da endlich dieser preißwürdige Prmtz / sich annoch zu Wienenthaftend i Seine Frau » Mutter die Herzogin Claödiam durch den AineFkMzeitlichen Tod verlohren / und zwar im Jahr 16/2. Gewißlich eine sob MuttercheDamso MMnandern an demKayftrl.Hos/wegen ihrer unge-^'"'
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