Triumph leuchtender Rnegg-Helm. LönfsterThcü. \ji
ZtMckels-Berg gegangene Patres zurück gekommen/bereits dasgantze Klosternnd Kirche in den Brand gerathen und gestanden/ undkurß darnach dieses vor wenig Jahren erst aufgeführte schöneiGebau/mit allem was die wenige Burgerschaffr und Land - Leute darein ge-«ehtt und noch überig gehabt/ausserhalb zweyen Zellen/gegen demGarten hinaus stehend / mit schmertzlichem Weh-Klagen der armenUnterthanen / und grossen Aergernüß der erbgren Welt über einerso Gottlosen That/ in die Asche verfallen.
Diesen Mordbrennern nun ein Gebiß einzulegen/ und ihrenöfftere gantzBarbarischenUnternehmunge zu sieuren: ließ Ihr Excel-lenz Herr General von Thüngen zu Maintz einen Französischen ExEkko«Mordbrenner lebendig verbrennen/ mit welchem noch io. anderehin- einesausgeführt worden/solche sixecution mit anzuschauen / deren einer/ Mordbre«.dem Gerücht nach/ des LaBreteche Vetter seyn / und gleichfals ver- ^ ^brannt werden solle/doch aber noch parclonnlrt. anbey aber durch die» ‘ Pse gefangsneMordbrenner schrifftlich denGomenclanten zuEbernburgwissend gemacht worden / daß/ im fall sie das geringste Haus mehr indemCbur- Mantzischen und der Pfalß anzünden würden / N$ LaBreteche Vetter so wol als alle andere gefangene Frantzosen aufob,gedachte Manier abgestrafft werden sollten.
Eben um selbige Zeit ward auch dem allerchristlichsten König/
(wann änderst das Gerücht keinen falschen Bericht ertheilte) als er inBegleitung des Monsieur «n der Madame dieAsche/ amAscher-Mitt-woch/in seiner Gapelle,von denenHandendes Bsschoffsvon Orleansempfangen wolle, das allerunchristlichsieVerfahren stinerMordbren- JJwnerischenSoldaten vorstellig gemachtzals derBischofeine etwas zu hi- Köm,
tzigeAsche gereicht, ö König aber etwas unwillig sich hierüber bezeugt; m ffranck-ftll derBischoff sich folgenderRede vernehmen habelaffen:8ire,wieist reich wegenes möglich? daß ihr bey soweniger Asche von keiner sonderlichen Hitzeempfindlich/da euch doch die aufgehauffte Aschen-Berge an dem " 'Rhein/Mosel-Massund andern Flüßen/ davon euch der Dampfnochtäglich unter die Augen dringet/nicht rühren? Wolan! so denckt dannnun wie groß derSchmertz seyn müffe/welche so viel Arme unschuldigeausstehen/denen ihr ihreHauser undGüter verbrennen/ja die urältesteStädte und schönste erbauteFlecke undDörffer in dieAscheu legen las»set.Erinert euch/fuhr er fort/daß ich euch dieseAsche zudemEnd reiche/damit Ihr erkennen möget/daß ihr Asche und Staub seyd/ und einstin Staub und Asche wieder verfallen werdet. Eine bewegliche Rede/
V r wann