Trr'unjph - leuchtender Rriegs-Helm. Fvnstc.r Therl. 169
gen die Französische Arglist diejenige Plätzef/'so sieM nicht zu be< sran«er«nhaupten gekraute / untermmirt / um selbige desto füglicher bey heran rasi«»Näherung der Teutschen Trouppen in die Luft zu sprengen/ und zum Eberadurgfernern Aufenthalt untüchtig zu machen / welches letztere dann auch^ Ersn-Ebernburg und Cronberg begegnet und geschehen.
Weil aber das Schloß Altleiningen auch noch zum Auffenthaltdes bedrängten Land Manns/allwohinerZeitdesFranzösischenEn-falls seine Zuflucht genommen/gedient/anbey auch die angeforderteContribution zu reicheu/sich geweigert/als sollte es auch gleichfalls mitan den Brand,Reyhen / zumalen es dem benachbarten Commendamten in Keyserslautern/dem^arguls Ouston,ein Dorn im Auge war.
Dieser nun ruckte mit etiichhundert Mann davor / und weil ihm un Mlemigm»erborgen / daß es mit keinerordentlichen Besatzung belegt/als mach-teer sich die guteFolge seiner Verrichtung desto gewisser.
Weil aber Herr GrafForgatfch mit einig bey sich habenden Hus- Hussnasarn einen Streif nach Neustadt an der Hart wagte / unterwegs meme» dieaber von dem Anmarch des Marals Dussons auf Altleiningen Frantzost»Nachricht empfieng/als zog erstch eiligst nach gedachtem Alkleininge/ ^ erwache,des Vorhabens/gedachtem Arguis samt seinen Raub-Vögeln vor-zupaffen. Allein dieser bekam hievon einigen Wind/und eilte wie-der über Hals und Kops nach Keysers-Lautern ; Herr Graf For-. gatsch aber begab sich selbige Nacht von Altleiningen nach dem DorffEysenberg ins Amt Staust.
Die Franzosen/ denen es allenthalben an Ausspähern nicht erman-gelte/wurden gar bald des Anwesens ihres so gefurchtsten Feindskündig/ weshalben dann der Graf de Tallard ausNeultadc/mit- .ehngefehr 1200. Mann Reutern/Dragonern und Granatirern aus,,^'^'gezogen/des festen Vorfatzes/gedachrenHerrnGrafForgatschen/samt auf dieseinen?oo. Huffarn/ zu überfallen. Allein es hatte auch dieser von huffarn.der Franzosen Anmarch zeitlich Nachricht/ welche ihn dann zu einenfrühen Aufbruch veranlasset/ mit der Entschlieffung/denen Franzosenentgegen zurückeu und sie unversehens vor noch anbrechendemTag zuüberfallen/und das/was sie ihnen zugedacht/zu schencken. Allein sie Verfehle»verfehlten beyderseits den Weg / und befand Herr Graf von For- obere, na«,gatsch vor rathsam/ sich bey Grünstakt zu pottiren/ und die Franzosen der-zu erwarten.
Ob wolen nun diese zweymal stürcker / als die Hussaren gewesen/getrauten sie doch nicht aufGrafForgatsch einenAnfall zu khun/fon,drrn nahmen ihren March bey Neuieiningen vorbey/ neben dem Ge,
I bürg