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Fünffter Theil (1692)
Entstehung
Seite
131
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Trllrmph--Kvchttnbek Rn'egs/Hesm. Fünffcer Theil, 131

m ; wie er dann dem Marquis de Bethune,m>d) ferner die Extraordi- MsVoe.nari- Gssandtfchaffk zu vertretten / aufgetragen / anbey absonderlich bai'en beyihn inüruirt / (l) die vorhabende Heurath zwischen dem König!, diesemPrintzenIaeob/und der Prineeffin von Neubmtg zu vemichtigen/u d Reichstagzu hintertreiben: (2) &teCampagne wider den.Türcken/mt Verspre-chen / der Krön Polen durch Fürbitt bev den Türcken die imporcanteVesiung Lamiliietc wieder zu weg zu bringen / frucht - los zu machen/und dann (z) eine sonderliche Ligue zwischen der Krön Polen / undKronSchweden/Seiner AllerChnstlichstenMaj. zum besten/auszu«würcken.

Zu solchem nun zugeiange»/ liessen sich die Frantzofen höchst ange-legen seyn unter DenenReichs-Gliedern Zwiespalten zu erregen/indemnicht allein der gröskeHaufmit aller ersinniichenUngestümm die Weg-schaffung gewester fremden Mmüers verlangte / und wegen genom-mener Gefchencke sehr aufeinander stichelten / sondern es liessen sichauch theils nicht undeutlich vernehmen / als ob sieJhr. Map.dmKönig in Verdacht hatten/daß er sich angelegen seyn liefe eine Souve-ränität zu Wege zu bringö-Endlich vcrmerckke dieser entzweyteReichs-Pole« mer«Tag/ daß alle ihre Striktigkeiten von einer Quelle herrührten/und die cken dieAranzösischeEouilen dieHerrenLandbotten gantzlich verblendet/ja garerblindet hatten; und wie daß auch^onil de TaiJle, unt> der Graf de w waarfrGraveJle , nebst dem Marquis de Bethune , die vorKönigl. Fran-zösische Miniüres angesehen seyn wollten / sich nichts mehrers bearbei-teten/ als die gantze Versammlung in solchem Zwist und Blindheit zuerhalten.

Weil nun der Littauifche Groß Schaß Meister Sapiek» abson,derlichund vor allen andern hefftig auf die Wegschaffung derer ohn eLbaraÄer sich in Warschau befindliche?. Franzosen getrungen hatte;unddiese jetzt gemeldete Mons. de TailJe und Graf de Gravele sich Frantzofennicht bchönger Massen legirimiren konten; als ward endlich demäeohrieChara«TailJe und Gra velle , eine gewisse Zeit zu ihrer Abreise angesetzt / wesi"^E"che ihnen auch nicht auf einen Tag von dem Krön - Groß - Marschallverlängert werden sollte.

Sobald hievon MonsGravelle benachrichtigt/verfügte er stch/um Mons.nicht indesPöbelsRasenzu gerathen nach dem^uguüiner-Kloster/ GravcSeals worinen er sich sicher genug schätzte. Allein es kunte ihm dieses zu *5« jj mschlechter Sicherheit dienen; weil dem Kloster / auf Befehl des q$i.schoffs/ angedeutetward/ ihn nicht langer aufzuhalten. Dam-.t abersein Abzug uin desto mehr beschlemigt würde / beorderte man 24.

R 2 Reuter