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Fünffter Theil (1692)
Entstehung
Seite
119
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Tnumph-l euchtendekRrieZL-Helm. Fönfft erTherk. r i -

C. 2>jg s5on Algier sollen alles wiedergeben / was sie in Venen fünffSchiffen / die zurZeit der Feindseligkeit m ihrenHafen gelegen/weggenommen haben.

7 . Die Frantzösische Kriegs - Sch'ffe / wann sie n die Algierifrj^ HA,ftn/ durch Zufalle oder sonst kommen / sollten schnidig sey« / dieStadt erst zu begrüßen. -

s.Me Frantzösische Sdav-etr von Particulier -Personen /sollen durchdie Frantzosen mit lothaner Summa gelöftt werden / als die?a-tronen dafür fordern;sie werde aber zu der6enera!-Lösung nichtgezwungen/.und sollen dir Frantzosen darüber dieLariLcacioüund Vergnügung der Geld - Summa / Bomben und Feuer-Mörser innerhalb^. Tagen einliefern lassen.

Der Lasia hat Anfangs gar nichts vom Frieden hören wollen /welchen er doch hernach mit eingegangen. Nachdem nun besagter Würck-mgmästen der Friede mit FranckreichMif Vorschreiben des Groß Sui- V"Ltans/ also geschlossen; schicklen diese See - Räuber nicht allein funffze- mlhen Schiffe dem Groß - Turcken gegen die Venetianische zu Hülste /sondern der Mezzomorto oder Day ju wollte auch nach In- Day,'!i Ab

halt seines mit dem aller-EhelichstenKönig gemachten Friedens/gier willmit Beyhülffe der Mohren / die Vestung Ora» nochmals bei«. § r J n 6e 'gern. 9WU

Es ist aber diese Vestung der Haupt-Platz / der an der See gelege. BMrri,neu Marggraffschaffc 0rai>, so gegen Abend an die Landschafirtta- bring derreszol, und gegen Morgen an 8ene8 und 8arZe! gräntzet. Die Ve- Vestung.stung und Stadt/ welche die Einwohner Guharan nennen/und ekln 2ra»'che vor des PwiomLi Lusia oder X^uilä, oder auchLosium,und vordss plimi (Pii'a halten / hat noch unterschiedliche andere Namen/ alsMadura, Ära, und Aoran, daraus vielleicht der heutige NameOranabgestammet/und war ehmals eine Premdsche Stadt/abernach der Hand istsiezur Haupt- Stadt dieser kleinen Landschaffr^o-ran gemacht worden. Sie ligt an der mittelländischen See 1 rechtgegen dem Spanischen Carthagena über/ 31 .Meilen von der StadtTelensin-, wann man durch die Umwege der Gebürge/ welche die'

Reisen sehr lang und verdrüßlich machen / gehet. Mit dem einen Theilist sie an dem abhängigen Berg erbauet/mit dem andern kommt sie inder Flache zu ligen; und hat an der' einen Seite die See / an der an-dern Baume /Bache und Spring -Brunnen- Die Gaffen sind en-ge und nicht wol abgemessen/ also / daß sie durcheinander ligen ; die