T riumph- le uchtenderRriegs - Helm. FSnffrirTheff. u-
' Von dieser Vestung stund ehmals drey Meilen bey dem roten UaKfi.Vorgebürg/ oder demVorgedürg der Rosen/ein anders Gebäu/U'U^welches dieFrantzostn auch Bastion de France nennten/und im ifJahr zwey Kauffieute von Marseille, mit Bewilligung des Groß«Tunis,sürckens/gebauet hatten: aber es war eigendlich keine Vestung/ son«dern nur ein Pack«Hauß / und Wohnung der Frantzosen/ welcheCorailen in D« Barbarev Meten/ und durch diesesMittel allerhandZkauff« Waaren / als Korn, Haute/ Wachs und Pferde / von dan.nenwegführeten.weil sie solcher Gestalt alles mit mehrerer Freyheit/und beffernKauffs einhandelten/als auf der Insel Tabarks , indemauch noch darzu keine Türcken allda lagen / solches zu verhindern.
ESlieffen aber beygedencklichenJahren dieKriegS, Beamten vonAlgier Dieses Gebäu/davon man noch /ezt die Steinhauffen lige sieht/jchleiffeu; weil ein grosser Hunger das Land überfiel / welchen dieFranzosen / durch die Wegfuhr des Getreids, wiedie Mohren sie be-schuldigten/ es verursacht. Nach dieser Zeit schickte Ludwig der X n i.den Herren von Argen Narbonischm Stadthaltern dahinwärts/diese geschleiste Vestung wieder auf zu bauen/ welcher allen Verrathund alle Bau - Mittel darzu mit aus Marseille nahm / und drey Metlvon der alten Stelle/obgemeldete neue Vestung abstechen ließ.
Er hatte aber kaum das Merck begonnen/als die Mohren undAraber schon in den Waffen stunden / den Bau zu verhindern ; der-gestalt / daß er gezwungen ward / die Flucht in eine halb - aufgeworffe,ne Schantze zu nehmen / und von daraus sich zu Schiffe zu begeben.
Endlich ward dieser Bau / durch einen andern /8imlöngmennet/ aufdesKönigs Befehl/wieder zurHano genommen/ und viel weiteralszuvorausgelegt. Diesen setzte derKönig allda zum Befehlhaber.
Aber er ward auf derJnseUrbarke.im 16 ? z. Jahr ermordet; also/daß man einen andern an seine Stelle schicken muste.
ES bat aber dieses Gebäu / oder Bastion dc krance, zween grosse Beschaffe»Hofe. Der eine ligt nach Mitternacht zu/ da die Korn«Häuser beir dies»und Pack - Häuser anderer Kauff - Waaren / mit vielen niedrigenZimmern / darum die Besehlhaber wohnen / stehen. Der andere / jHJJ 5'der noch weiter ist / befindet sich an einem flachen Sand, Strand/ da B-rbarr».die Fischer« Schifflein gemeiniglich ankommen. Hiebey stehet eineschone und grosse Lapelle durchgehendö gewölbt / so der Heil. Lach»,rine gewidmet. Darum pflegen die Frantzosen zu predigen ; auchoben auf die Priester und Capläne in Kammernzu wohnen. Voranligt «in Kirchhof/ und «in wenig zur Seite /zwischen ver Caprile und
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