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Fünffter Theil (1692)
Entstehung
Seite
116
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11 6 RämRais. Ma s und de r- hohen Allüreen

Wttn Xtt* Die Kette dieses Ordens bestehet aus Muscheln von Gold / so mit

er dieses sogenannte n Lacs d Amour oder Liebes- Stricken aneinander gefesiivrdens. ftlt; an welchen unten her eine Ey-förmige Medaille abhängig war /worinn der Ertz * Engel / wie er den Drachen bestreitet / zu sehen / mirder Umschrift: Immeat! rremar Ocean». Weil die Engel vor Be-herrscher des Meers gehalten werden. Vor jetzo aber hängt ein sil-bernes flaches achteckichtes Treutz daran / jedes Eck pranget mit einerLilien/und ist auf jeder Seite die Figur des streitenden heiligen Erb,Engels gemahlet und gezeichnet. Alle Ritter dieses Ordens / umzin-geln ihr Wappen mit dieser Ordens, Kette / und tragen ein gleich»maffigesKreutz vornen aufderBrust an denen Knöpff Löchern.

Ritte,, o». Ausserhalb diesen zweyen Ritrer, Orden / womit ob.g-benennte

tttbe^raue Königl. Frantzöstsche hohe Ministri beschenckt worden / ist auch der»,m Berg Ritter-Orden unsrer lieben Frauen vom Berg Carmel / und dem H.Carmel Lazaro von Jerusalem / so beyde zusammen vereinbaret / welches der

vabGt.ka. König auch im Monat April des 1664. JahrS bestättiget/ allebehö«8"' rige Güter / Freyheiten und Emkünfften zugeeignet / und zum Gene-(gtneraU ral-Vicario Den Marquis deLou vois eingesetzet.

Sicaire. Etliche Tage daraus/ als der König diese Ritter ernennet/hatten

Abgesandte Mehemet Bucnebachi und Haly ChacourEnvoye V0N Tunis Au-l 6 * *m! g chentz bey demKönig/welche durch den Marquis deLegnelL/Staatchdie»? m Secretaire des Königs / presentirt worden. Ihre Rede ward vom* Sire de la Croix Königlichen Dolmetscher und Geheim' Schreiberübersetzet/ und hatten dieGesandten ihre Lredenrialien in einemBeu»tel von güldenen ßrocard eingereicht Die Gesandschastc bestand in

130. Personen / und waren die Geschencke/so ihnen an dem König ein,gehändigt worden/ ansehnlich. Ihr Anbringen/ ward an dem Fran»w» v in Mischen Hof etwas geheim gehalten / wiewol man leicht ermeffen kun,

FranckrM ke / daß Franckreich nur suchte durch diese Barbarn die Christenheit»erhrlt. mehrerS zu schwachen / seinen Bund - Genossen zu stärcken / und durchVerstärckung ihrer Raub, Schiffe mit der Türckischen Schiffs-Flot-te/ die herrliche Siege der Christlich- verbündeten Potenzen zu un#^ terbrechen.

Jedannoch wollte das öffentliche Gerücht dieser Gesandschafftlungs rw» Anbringen / mit Feststellung gewisser Handlungs-lraHMn nachltaten bt der Barbarey/ bemänteln / als worzu die ohngefehr 6. Meilen Ost«mävtelt. wärts von Lone zwischen dem Königreich lunis und Algier ligendeVestung derFrantzostnLattisn de?ranee genannt/injonderheit b«»-förderlich. ^

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Zdr »a-drivgenwild in