Druckschrift 
Fünffter Theil (1692)
Entstehung
Seite
87
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Tri umph leuchtender Rrk-gs-Helm.Fünssret TheN. Sy

mit demGeneral-LieutmaNL Hamilkon geschlossen/daß er sich m»t derKömgl Armee auf 4 Merkn der Stadr Nicht nähern tollte.

Diesem ungeachtet hatte der König durch die Abgeordnete sich be-reden lassen/ oaß rieSladt/aufAnnahcrung einer so considerablen Ar-mee/ alloöald erstreckn und sich unterwe, ffen würde. Dieserhalben .rückte er mit seiner Macht an/und kam den 1 8 April nut fliegenden K-JaeobFahnen vor die Walle der Stadt. Nun war Brfchl erlhe.lt/ daß nie- Äs #trmand sich unterstehen sollte/ einen Schuß zu thun/ ehe und bevor mandes Königs Begehren durch einen Boten/ so Se Mai senden würde/vernommen hätte; weil aber dasVolck auf den Wallen den GeneralHamilkon/wider den gemachten Acord/ in Schlacht-Ordnung ausdie Stadt zurucken sahe/achteten sie bill-ch/ihre Sicherheit zu beobach-ten/ weit sie einen Verrath besorgten / brannten darauf das Geschütz Stadt Lon«loß/unv verursachten dadurch / daß die Feinde / so einen sothamqenWillkomm nicht vermuthet/ in grosser Verwirrung von einander flo- 2 k ^hen/und verchiedene Todte hinrerliegen.

Wel ab'rKön.^acob nichts weniger als dieses vermuthet hatte/so kam es ihm seltzam fur/und weil einige aus der Grabt Sr.-Mai vor-stellten/daß es unmöglich wäre/ den gemeinen Pöbel zu bezähmen/ undSe.Maj. besser thäte/wann sie sich ein wenig zurück zögen/mit Versi,cherung/daß- sobald sie wieder in die Stadt kamen/ und des KönigsGegenwart (woran man zweiffelte) demVolck versicherten sie sich dasiohne Zwetffel ergeben würden; entschlösse derKön.'g sich mit der Armee ^er L»

bis gegen Newton zurück zu ziehen. Damaln fand aber einer von de- mce nachnenStadt-Schreibern durchaus nöthig demVolck desKriegs-Ratbs Newton.Entschluß zu eröffnen/welchen die Officier bis dabin geheim gehalten ;als demnach der seltzameRmb kund ward/und daß Cunningham mit Schluß desseinen Schiffen/ Volck und Provision wieder nach Engeland zurück XrUas.gehen/und nichts ausgeladen werden sollte; ward ein solcher Tumult in p slf f *der Sradt/daß es beynahe einen üblen Erfolg gehabt hätte; und dar-auf liessen die Herren des Kriegs-Raths meistens davon/ und suchte macht,jrderman ein sicheres Entfliehen/ nur allein der Gouverneur konntenicht so davon wijchen/ weil ihn sederman am schuldigsten hielt/ undderohalbm genau beobachtete

Als nun in dessen Haus ein Rath beruffen ward/trat verMajorBaker und Georg Walker zu dem Gouverneur/und ermähnten ihndas Gouvernement zu co rtinuiren/ ihm dabey aller ihrer möglichstenHalffe vrrsicherend. Aiemer magerte sich dessen rund heraus/ und batvielmehr um Beystand/ wie er dem Tumult entgehen möchte. Zu die-sem Eti)e/und »veilgaatz kein Beucht bey ihm verfangen wollte ver-gönnten