Druckschrift 
Fünffter Theil (1692)
Entstehung
Seite
86
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Si Rom. R aissMas. rmd der- hohen JA iittett

Ä?r. Wal« neue/ stellte ihm vor/ daß es ralhsam sey/ das Feld vor der Stadt ein*Ut krögnet zunehmen; allein derGouverneur wollte dazu stch nicht entschlusim/son,oern zeigte sich noch unwillig über das Verhalten seiner Armee des vo*s'inVorba. rigenTags. Mr. Walker wollte und konnte die Leute/so ihm aus ihrenbm. Häusern gefolgt/ dem Feinde nickt aufopffern/ entschlösse sich demnachbey ihnen zu bleiben. Den i r April kamen die beyden Obristen Ri*chard und Cunn ingham auf dem Fluß aus Engeland an/und brach*m zwey RegnnenterSoldaten und andere Norhdurfft für die StadtLonvonderrymit.

Als nun den 17. April die gewisse Zeitung kam/daß König Jacobmit seiner Armee nach Londonderry im Arzug ware/riethe der Gvuver-Gsuvrr. neur Lundy zu einem Kriegs-Rath/ wobei) die aus Engeland angkkom-neur hält mene 2. Obristen sich auch mit einfinden sollten. Dieses geschahe/ undmtif machten diese Herren einen Schluß obngefchr dieses Jnnhalcs: Daß/weil nach geschehener Untersuchung/ für die in Londonderry befindlicheBesatzung/und beyde in denenSchiffen angekommeneReg-menter keinProviant mehr/als nur für 8. oder längstens lo.Tage,vorhanden/undes dann augenscheinlich wäre/ daß dieser Ort einer wetbestclltenArmeenicht widerstehen könne; als fänden sie zuJH.Mai-Dienst ungeratken/daß die beyde angekommene Regimenter/ unter denen Obristen Cun«ningham und Richard/ an Land gebracht werden sollten: Und weil setz-'-ger Sachen Zustand nach zu vermuthen/ daß der Feind in kurtzen derStadt sich bemeistern würde; so fanden sie dien! ch/daß die vornehmsteOfficierer sich heimlich hinweg machen sollten / in Hoffnung/daß dieEinwohner dadurch besserer Bedingnüsten fähig werden möchten.Kriegs- Hierauf verfertigten sie eine Schriffr/welche dieHerren desRathS

Räch liß unterzeichnen sollten/um solche an den König Jacob zu senden/ welcheremSchrifft inPerson mit seinerArmee bisSt.Johns-Town herangerücket war/dieses ward noch mit diesem Anhang recommendirk/ daß vielleicht/beywilliger Aufgab der Stadt/Kön.Jacob eine General-Verzeihung ver«leihen/auch das Geplünderte wiedergeben möchte. Einige Herren wur-den durch dieseBewegungs^Gründe zur Unterzeichnung verleitet/an-dere aber/ob ihnen gleich desKriegsrarhs Schluß nickt kund war/we*gerten sich dessen nicht allein/sondern begunnten auch böse Mutmaßung' von dem Gouverneur zu schöpffen; andere liessen sich gar verlauten/

daß sie nicht ungeneigt waren/ den Gouverneur sowcl als den RathCav Mk,». aufzuhencken.

te wird an Inzwischen ward dochCapitainWbyte an denKönig gesandt/um

den K.Ja- von ihm einige Vorschläge zu empfakZe/undzugleicherZeit ward aucheoh gesandt Mit