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hiebey nothwendig; Sie wollten gerne einen aus ihren Mitte! zu Jhr^Kays. Maj. absenden / weil aber solches aus gewissen Ursachen nicht ge-schehen könnte/als waren sie bedacht von denen Räthen eine Debita-t!on an Ihr. Kays-Maj. anzustellen und dieselbe in das conclave zuerbitten. . .
Wurde also ein Chur Mainzischer/Cöllnischer/ Sächsischer undkwn o«' Brandenburgischer Gesandter zu Ihr. Kays. Mas. abgeschickt/ und^h-Kavs- selbigen nochzum Anhang diese !nttn,Äic>n mitgegeben. Daß falis sieMaj. die abnehmen wurden / daß auch Ihr. Kon. Mas. zugleich mit zu kommenPs >! v £ ' nicht mißliebich wäre/ Sie des gantzen Churiurstl. Coliegij unterthä-Ufsicn?. gefallen vermelden sollten. Nach deren Abtritt that Chur-Mainz tmConcia vi die erste Publication der beschehene Wahl/vermel-dend : daß Sie/ gesamte Churfürsten und Gesandte / alje einmütig undeinstimmig Ih. Mas. Joseph König in Hungarn zum Römischen Kö-nig erwchlt hatten. Welches aber aufJH. Kays-Mas. Gegenwartnoch in geheim zu halten. Befragte hieraus wiederum die anderenHer-ren mit Churfürsten und Gesandten: ob nicht dieses alles ihr Will undMeynung sey ? welches sie auch bestattigt. Worauf Seine Chur-fürstl. Gn. «dermal die Herrn Notarios erforderte / dieses wol anzu-mercken/und hierüber so offt es vonnöthen ein Jnstrurnent zu verfassen/wozu sie sich auch erbotken/und die anwesende Herrn Räthe zu Zeugeserbeten und angesprochen.
Gesandte Die vier Herrn Gesandte hatten.sich in zwischen in vier mit sechsverfügen Pferden bespannten Kutschen aus der Kirche nach Ih. Kaps. M bege-ben/und ihrer auigetragenencomi/lion ein satsamrsgenügen geleistet/folgends den Ruckweg in das conclave zu denen sämtlichen HerrenChmjursten und Gesandten (die eine halbe Stund gesessen und dieKays.P-esoiution erwartet) genommen und referirt; daß sieden ihnenaufgetragenen Befehl unterthänig abgelegt/ uudJH. Kaps. Maj. beyihnen Herrn Churfürsten sich persönlich einstellen und vernehmen wol-len was sie vor zu tragen hatten.
Kays. nnd Fuhren demnach Ih. Kays. wie auch Ih. Königl.Maj. samt derKsn. Mai. Hofstadt nachS. Ulrich/ aklwo ihnen die Herrn Churfürsten und Ge-'sEebiß in den Creutzßang/ und zwar in der Ordnung/ wie sie zuvor° u ncö in die Kirche eingetretten/ ausser daß der Churfürst!, anwesende Erb-Marsäiall diesesmal das Schwerdt in der Scheide unter sich gehol-ten/entgegrn gegangen/ und selbige in die Cappell S. Gregorij/ die fürsie bereitet wvrden/begleitet. Diese Cappell war mit rothen Damast be-hängt/ und dqrinn der Kays. Ornat , mit welchem sich Ih. Kays. Mas. ;ankleiden lassen / vorhanden. Wobey der Brandenbürgische Hebe
Gesandt»