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Sechste Lieferung (1825) Der Deutsche Staatenbund und zwar die süddeutschen Staaten : I. Königreich Baiern. II. ... Würtemberg. III. Großherzogthum Baden. IV. ... Hessen. V. Die Hohenzollerschen Lande
Entstehung
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D

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Baden

III.

as Großherzogth

(liegt zwischen 25-- 12^ 40" und 27° 31^ östlicher Länge, und 47° 31^ Zo" und 49° 47^ ro" der nördlichen Breite.)

Flächeninhalt.

272 Hj Meilen (geographisch.)

Volksmenge. (1525)

1,103,262 (nach der Zählung von 1323) darunter346,742 evangelische,

741,719 katholische,

1,431 Mennonitten,

170 Herrnhuter,

17,341 Juden

und 4271 Seelen auf eine Meile.

Wohnpläße.

nc> Städte, 2084 Flecken, Dörfer, Weiler und Zinken.Gebirge.

1) der Schwarz wald erstreckt sich von Basel undWaldshut am Rhein bis Pforzheim, auf eine Länge von 42Stunden, und seine Aeste bedecken den 4. Theil des ganzenLandes. Das Gebirge selbst bildet ein großes Hochland,dessen Züge von Südwest nach Nordost laufen. Die be-deutendsten Höhen sind:

a) der Feldberg zwischen Todtnau und Oberzarten,4582 Fuß über der Meeresfläche.

k) der Belchen am Ende des Münsterthales 4370Fuß über der Meeresfläche.

2) der Kandel (Candel) bei Waldkirch 3903 F.ä) der Kohlgarten bei Neuenweg 3790 F.

e) der Rohr köpf 3633 Fuß.

i) der Blauen bei Mühlheim 3602 Fuß.

§) der Stockberg 3358 Fuß.

K) die Marzeller Egarten 2393 Fuß.

VI. Heft.

i) der Höhekopf 2562 Fuß.

K) die Länge 2822 Fuß.

1) der Fürstenberg 2322 Fuß.

r») die Horingsgründe 2402 Fuß.

n) die Ocllacke 2776 Fuß.

2) der Odenwald in Norden und Nordosten desSchwarzwaldes. Dieses Gebirge fällt sehr schnell gegendie Rheinebene ab, und erhebt sich nicht 1402 Fuß überdas Meer. Die höchsten im Badnischen gelegenen Spitzensind:

а) der Katzenbuckel über 1822 Fuß.

1 1) der König sstühl bei Heidelberg 1322 Fuß.

c) der Oelberg bet Schriesheim -1620 Fuß.

Der Schwarzwald und Odenwald haben als Hauptge-steinart Granit und Gneis, und außer diesen einen röthlichenSandstein. Kalk und Sandstein ist fast überall verbrei-tet, Gyps findet sich in den Gebirgszügen am Neckar, derWiesen, Haselund Wutach.

T h ä l e r.

1) das Wutach - sammt dem Alb- undWehrthal.

2) das Wiesenthal, vom Feldberge bis Lörrach.

3) das Höllenthal, ein Querthal des Schwarz-waldes.

4) das wilde Elzthal, zwischen Etzbach und Waldkirch.

5) das Münsterthal bei Ettenheim, sammt demGeroldseckcrthal bei Lahr.

б) das Münsterthal vom Belchen bis Staufen.

7) das Kinzigthal bei Hausach.

8) das wUde Renchthal.

9) das Murgthal. -

12) das Albthal zwischen Herrnalb und Ettlingen.

11) das Neckarthal.

Erdhöhlen.

Das Erdmännleinsloch bei Hasel und das T sch a nrcherloch bei Beuggen.

Große Ebenen.

Die Baar zwischen Hüfingen, Donauschingen, Möh-ringen und Tuttlingen ; auf dem Hardt neben dem Heu-berge; die Haard zwischen Malsch und Graben; derBruhrein (Druchrein) Benennung des östlichen Rhein-thales; das Bauland zwischen Main und Tauber.

Flüsse.

Hauptfluß der Rhein.

Zuflüsse:

i) die Wutach, sammt Schlücht und Schwarza.2) die h auensteinisch e Alb. 3) die ha uenst ei Ni-sche Murg. 4) die Wehr. 5) die Wiese. 6) dieKan der, sammt der Neu magen. 7) die Elz, sammtder Dreisam. *) 8) die Kinzig, sammt der Schop-pach, Gutach, Schütter. 9) die Rench. 12) dieAcher und die Bülloth. n) die Murg sammt derOos. 12) die untere Alb. 13) die Pfinz. 14) dieSalzbach. 15) die Kraichbach und die Leienbach.16) der Neckar sammt der Mosbach, Elzens, (El-sens) Steinach; auch auf einer kurzen Strecke die Ens,Nagold, Würm, Jachst. (Jaxt.) 17) der Main,sammt der Tauber. 13) die Weschnitz. 19) die Steck-buch mit der Kern au.

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*) Nach der Schrcibeart des MnisterialsecretairS Dittenberger. NachHassel Treisam.