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Dritter Theil (1688)
Entstehung
Seite
542
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Röm.KavsMaj.und dero hohen AMrten

Bayrische Militz sich mit der Kayserl. Armee conjungirt/HdH;dem würcklichen Anmarch des Generals Caraffa ausQber-Hunaarngegen Esseck die sichere Nachricht erhalten hätte.

Prinj?o»is JndessengiengPrinzLouis vonBaaden mit einemDetachemmvon Daa, nacher Gradiöka/um mitVereinigung derCarlsiädtische Gräntz-Croa-den gebt für diesen wegen der Streiffereyen so schädlichen Ort/unter Kaiserliche«rsu-ra. Bottmäffigkeit zu zwingen; nachmals jenseits posio zu fassen/und ei»ne Brücke darüber zu verfertigen / damit die völlige Armee auf Bel-grad marchiren möc!)te. Herr General Caprara aber rückte gegenJllock zu/da er dann noch unter Wegs benachrichtiget worden/daßdie darinn gelegene TürckischeBesatzung/den Ort eingeaschert/ruinirt/verlassen / und mit Sack und Pack nach Griechisch-Meissenburg ge-zogen/daselbst den Auffenthalt ihres Lebens zu suchen; denen die Hus-saren geschwind nachgesetzt/ einen Theil von khrer Bagage erobert/ undziemlich gute Beut davon gebracht. Doch bat man - 8. vernagelteStücke 12. Mörsel/und 222. Centner Pulver/ welches von dem Feuernicht ergriffen worden/ in besagtemJllock gefunden.

Nebst Jllock lief auch Bericht ein / daß Peterwardem ser«es soll lassen/so doch die Türcken zu befestigen gewiklet gewesen/und also denGriechisch- Paß auf Griechisch-Weissenburg so viel als offen / welche dann auchan dem Türckischen Hofe/ wie aus geheimen Briefen kund-schon vorEggelten verlohren gehalten.

Benahm. Es wird diese Sadt sonst Belgrad / von denen Römern lauru-suag Grie- num,^IbA Lrseca, Deutsch Griechisch-Weissenburg/ Ungarisch Wri-

senburg.

lor Llba benahmsst/ ist eine grosse/veste/volckreiche und weite Kauff-stadt/in Servien oderOber-Mösien gelegen/an demOrt/allwo derSau-Fluß und die Donau zusammen lausten. An der Abend-Sei-ten hat sie jenen / und an der Nord-Seiten diesen Fluß. DieDonauist alkhier über die Massen breit/und laustet gewaltig starck/gleichwiedie Rhone zu Lyon in Franckreich thut. Das Wasser des Donau,Flusses allhier siehst etwas weiffer/ trüber und mehr vermengt aus/dahingegen/das andere von der Sau dunckler/ grün und klar schei-net; An dem Eingang dösDonau-Fluffesistein Eyland/aufwelchemder Zeit viel Baume und Büsche stehen/wiewol es nicht viel alter als40. biß 50. Jahr ist; von welcher Zeit hero sich der Schlamm undSand/ die beyden Ströhme auf solche weiß zusammen gesetzet hat/daß er erst dazumal oberhalb des Wassers zu erscheinen begunte-Bescd»i.'° So man zu Wasser aufBelgrad kommt/passirt manlangstdemdun« vom Wasser-Schloß hin/und darnach auch bey dem Ober-Schloß voM/Griechisch, welche bevde Castell odex Schlösser wol breit sind / und viel ThurneBjeissenb, -WN:

Eigendliche