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Dritter Theil (1688)
Entstehung
Seite
504
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sO4 Rom. Ravserl. Mas. und dero hohen Allürren ' lk>Ü!

So zöge Trmanus hernach mit wol äusgespickten BeuH -V?Rom / und führte des Decebalj- Kopf mit in Triumph / da ihm dann »8die Ehren Seul Columna Trajana / so noch heut zu Tag zu sehenist/ aufgerichtet worden. In dieser Seul kan man inwendig durch . iE--,eine Schnecken-Treppen / so ip 8. Stuffen hat/ biß unter die Spitze rEgehen/ von aussen her/ ist die gantze Historie dieses Dacischen Kriegsaufs artigste inMarmelste in biß oben an ausgebildet.Nachdem Tra- iE 1

janus bey Seleücia aus der Heimreiß ausPersia gestorben/wurde sch E §nes Cörpers Asche nach Rom gebracht/ und in diese Dalische Seule/so er im Foro Trajano 140. Schm hoch aufrichten lassen/m einen göld-mn Geschirr beygesetzet. ' '

Also wurde damals Dacia eine Komische Provintz / welche Tra- ^janus mit unzehlich vielen Wohn-Völ.ckern / so er im gantzen Römi-sehen Reich sammelte / die Sräjtte und das fruchtbare Land zu bauen/ Mb

besetzte. Auch ließ der Kayser das Land mit Römischen Kriegs-Volck belegen / damit sie mit Nichten rebellirn / oder ein fremboerFeind einfa'len könnte. Unter solchen Gewalt nahmen die Römi-sehen Land-Pfleger und der Kaysex alle Einkünffte des Landes zu sich/ DW

und muste man ihnen von Wein/ Korn/Metallen/ Mauten/Wey- Mal

ren/ Ufern der Flüsse/ Saltzbrüchen/ Vieh/ Kauffmanns Wahren/ qi««von allen Handwercken/ Wachs/ Flachs/ ja von allen / was sie irgend MO

in einem Land für Gewinn erdenckenkennten/Ausschlag geben. Von MaSpanien und Dacien nahmen sie am meisten Gold (da die andern WchWielang Lander nur Silber gaben) und Getreyd. Solche Dienstbarkeit hat WillDacien IN,- Daeia fast 160. Jahr unter 2O. Römischen Kaysern dulten müssen/ Mtzirer de«- biß hernach / unter dem Gallieno und Aurelians / sich abermal dieseNiem ge- Daci in die porige Freyheit gesetzt / ia An. 270. mir denen Gothen aus zjM

Iwndm, Siebenbürgen biß in Dalmatien.gestreifft; als sie aber über den BergGessacem wieder zuruck kehren wollen / von Kayser Claudio Uber-falle bey z 20200. erschlagen und ihnen 2000. Schiffe in dieDonau ver- ,

sencket worden; und war damals ihr König Canabaudes. Nach f. HsjGothen K» welchen Vaduco rnit Varo/ Ardricus/ Geberich/ Jndigoja und Er- ,UWnig inDa- manricus regieret haben. - ^ ^

c»«n. Bey Regier-Zeit dieses Ermgmichs An. Christi brachen

der Moeotsschen G.eten istnterlassene Chunen in Europam/ überfielen ^ ^diesen ErmayrAH und sMgen ihn / daß er sich der Chunen - König WM

N/da- Balamber ekgeVenmuffe 5 Welcher auch seinen SohnChunimundzu d?ac«rstemalim einen König setzteüber die Gothen so an derWeixelwohnten/ diesesDacien und Chunimunds Sohn Sigismund hat dem Balamber wider derGo- tzsuE

Psnnicn. tlMin Teutfchland KönigWiuthan helffenstreiten. ZurZeades