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Dritter Theil (1688)
Entstehung
Seite
467
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Kaysirl. Maj. bestellter General Obrist-Lieutenanl/aus vorher besche-hene gnugsams Unterrede und Berathschiagung Dero Fürstl. Gna-den untergebenen. Obristen zuRvß und Fuß/mitdemgantzen Läger/so sich damals zwischen Gran und Gomorcn an der Donau befunden/den ;ten Srptemdr. und aus die zuvor allerseits beschehene genügsame Dsc veAnordnung und Voranschickung aller zu seinem Vorhaben nochwen- Mcrcmedigm Vorsehung denS. Septembr. nach Stuhlwetffenburgsottgs-Ak"s,..kUctet. fenbrres»

Damit aber der Feind der Christen Anschläge nicht vermerckke/und immittelst Stuhlweissenburgmit mehr Volck besehte/hadenJhrs

fehl / abgefertigt / daß er sich daselbst zum Obristen von Altheim undEernhaußen verfugen/die Schantze mit gnugsamer und notbwendi-ger Besatzung versehen/ und wann solches beschehen/ nachmals mit ih-ren Herrn Obristen von Altheim seinen Weg ausder Ofner Straffenzwischen Sambock und Wall nach Stuklweiffenburg nehmm/und zuJhro Fürstl. Gnaden stoffen sollte: welches zu beydrn Tdeilen/ an-geordneter Massen / völligen worden.

Sind also Ihre Fürstl. Gnaden/ der Hertz og von Mercure/ be»Stuhlweiffenburg/ von dem Feind unvernierckt/gMuch und wol/wie auch der Rußwurm den io. dito daselbst/ ohnkUnig n Wider-stand angelangt Die daraus folgende Nacht/ haben Joro Fürstl.Gnaden / so wo! für sich selbst / als durch den Feld-Mar schall und dieObristen / wie man die Vorstädte/ so gleich der Vestung Vormauer/erobern möchte / ohne welcher Eroberung der Vestung gar nickt bey-zukommen/ Kundschafft eingenommen / und einzuziehen anhcsohlen.Als solches geschehen/hahen Jhro Fürst!. Gnaden jedem Obristen/samt derselben Soldaten/seinen Theil zuMackung derSchantzen undLauf-Gräben aufzeichnenlasien/darzuJhro Fürstl. Gnaden/wiedie-selben geführt werden sollten/aüe nothwendige Anordnung und Bttehlgethan/ auch selbst mit und dabey gewesen.

Da nun Jhro Fürstl. Gnaden/daßdie Vorstädte nicht ohne son-derbaren Schaden der Christen könnten angegriffen werden/warge'nommen / baden sieden Feld-Marsckall/Herrn Rußwurm/auferlegt/daß er neben den Soldaten/wieer durch dem Morast gegen dem Si-gelher-Thor kommen möchte/einenVersuch/dessen er sich gutwillig an-erbotten/chun/und da er glücklickbinüber kame/die Vorstädt alsobaldüberfallen, und nach Eroberung derselben/ die Losung mit Trummeln

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