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Dritter Theil (1688)
Entstehung
Seite
442
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44r Rom.Raffer! LNaj.nndderohohenAlliirren

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Schiff-Mach- derLidamier.

Utttcrwelffung/s.,llenlüffen müssen. Nachdem aderdavAnfthensis-ner Monarchie/ durch dessen Nachfolger / morcklich abgenommm / ha,den mchk allein die Jllyrischen Könige zu ihrer vorigen Freyheit undIndeprndentz wieder gegriffen/ sondern auch sogar mit unterschjedli-chen Kriegen beunruhigr und müde gemacher.

Unrer diesen ist namentlich Ugrone gewesen/ von welchem will ge«schriebenwerden/daßer denStaar mit vielen Conquesim erweitert/und alle seine Vorfahren an Reichthum und Gewalt überkroffen habe.ES hat dersetbige/ ausAnsuchenDemetrii/ Königs inMacedonien/roo. Kriegs-Schiffe benMgdoniernzuHülffe gegen die Aewlier ge-schickt / welche bann dadurch dis aufs Haupt geschlagen wurden / undmit ihren zur Beute hinterlaffenen G- rathe alle besagte Schiffe der Il-lyrier/ welche den Sieg davon getragen/ erfulleten. Teuka/ des Agro-nis Wittwe/ zur Zeit / da sie/ an statt ihres noch mmdersahngen Prin-tzensPinei/ dasSeepterführete/ war nicht weniger glücklich/ aller«»nassen sie nicht allein ihren Liburmern das Kapern zuließ / sondernnachdem sie so viel Schiffe / als sie bev denen Illyriern zusammen brin-gen konnte / ausgerüstet / fieng sie an die Benachbarten zurSeeanzu-gxeiffen/wie sie denn nicht allein die Kästen geplünderl/dieStadl Phö-nix m Epirus überwunden unbverheerek/ sondern auch bis ins Pelepo-nesifche dteEsider undMcssmer mit sfftermaligenstarkenLinsällenbeunruhiget.

ESfuhrenauch insonderheit die Liburnier in ihrer Gewaitharig-keitfort/und stetigen an ferner die Schiffarht des Adnatilchen Meersunsicher zumachen/fodaßdieRömer/aksdiefümehmsieJntercssirte/einige hinsendeten/ bey der Königin B'Uta deßwegen erzwungene undabgenöktigte Klagen zu führen / und anzuhalken /daß diesen allgemei-nen Unheil möchte/ so viel möglich/ adgeholffen werden Allein es ha-ben die Gesandten der Römischen Republique (welche damals mit derallgemeinen Welt-Beberrfchung schwanger gienge /und aüenPotcn-katen sich furchtsam zu machen trachtete) bey Abstattung ihrer Ordre/wieeSerzwinglich/einerunfreundlichen und bedrohlichen Redens-Artsich bedienet / oder es hat die Königin Duta/ bey der die erhalteneSiegs Freude/die München des Übermuts / so br'ßhers verborgen ge-kegen angefeuret/UndUrsachgegeben/ denen Abgeerdnettn m tver-Mimte? kagter Ehr und Freundlichkeit nicht recht begegmt/ wie sie dann/nach«morden genossenen üblen Tractamcnt/ aufBefehl der Königin Teuka / widerdKR^m. aller'ckerRecht/hingcrichkek worden.

B-ßindtw. Die Römer/ als herffch-süchrige Gemüter / die die geringste Be-

leidigung in den Harnisch zagen kunnte/spornte diese Unthal zu emer

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