4L» Röm. Raystrl.nia j . Und Ders hohen A Uiirren
fürchtete/ es möchte ibM gehen wie seinem Vatter/ sobaueteersich ausdem vesien Land zu Brondolo/an dem Ausfluß deß Flusses Meduac!vder Brctttü/ ritt vestes «schloß/ damit er auf den N othsall eine siche-re Zuflucht dahin haben könnte. Das Volck aber gertethe darüberin Argwohn/ als ob et sich zum Tflrannen aufzuwerffen/ und seine Re/gierung mit Gewalt zu behaupten trachtete; Als er nun emsmalsvondannen wieder nach Venedig kam/ fand er die BurgerschafflindenWaffen/ lind ward von denselben abgesetzt/ Und gleichfalls geblendet/
Und Gesicht toß gemacht. .
Dessen ohngeachttt ward von dem Volck imAahr^j-f.gleich/W 0 i wieder ein anderer Herßsg erwshlet/nemlich Galla; weil sie sicheinbildeten / dicht würde besser seyn/weil et der vornehmste Rädels-führer/ wider den vorigen Hettzog gewesen. Allein er suchkesemeeigne Hoheit auch so übermässig/ daß das Volck in dem andern Jahrfeinet Negierung sich auch Wider ihn empörete/ihm dieAugen ausstach/W-hien und den Wandet und Elend-Stab in die Hand gab. Da sie dann1,-bsivem für gut befanden / hinführo keinen Hertzog mebt alleinzu erweblen/H^s se- sondern denselben vvnJahkzUIahrgewiffeZunfftmeisier zuzuordnen/w-Manm- und gsso ward xrkohtey Dominicus Monegarrus. Aber die iahrli-«tglrr. j-henNathshekten waren nie mit ihm eins/und weil er solchen nach nichtbesser wär/ als der vorige/ ward er gleichfalls von demVoick abgesetzt/und des Gesichts beraubet / in deMfünssten Jahr seiner Negierung/wiewol andere ihm nur ein Jahr zu legen. . ^ .
^?ach rh^e etweblteder Herr süchtige Pöbel im folgendenJahrLeäoaiü äts?f7.MauritiumGalbajuni t welcher/ nachdem er etliche IahtVeneÄ. glücklich regiert Hane / von dem Völck die Macht bekam/bey seinenLebzeiten einen Nachfolger neben sich M die Regierung zu nehmen;DannenheroerseinenSohn/Johantten zu sich Nahm/welches das ersteExempel war/vön zweyen zugleich regierenden Hertzogen! und brauch/te er hi ezu den Vorwandk/ daß er in seiNemAlter einesBevstandes von/nökbmhälte Obnun gleich dieser Johann Nach seinesVatteksTodesehr übet regierte/ so wüste ers doch bey dem Volck dahin zu bringen/daß er von demselben die meisten Stimmen erlangte um gleichfallsser/mn Sohn Mauritinm neben sich in die Negierung zu nebmen» Weiler aber hierdurch desto scharffer und übler regierte und rie! Unruhenanrichkete/ machten die Zunfftmeistet samt den vornehmsten von Veenedig ein Verbündnüß wider ihn. . -
W'ewol nun dieser Hände! entdeckt ward/ Und sie sich alle in dieFlucht begeben musten/ so nahm meichwol hernach das VolckG legemheil/ weil Pipinus/des Caroli Martelli Sohn/mit Volck in JtM»