4 08 Röm. Aayserl Maj u nd der- hohen Alliirrenwandelte sich daw lneinenHaß/weiindl serbenHungcr/stchTmFsi^klugen Regenten getragen/ nicht im geringen durch beliebigeHand-lungen vergnügen/ will geschweige« ersäctigen können.
Araber Die Wanckelmut so jederzeit des Pöbels Ober-Kieid/iiM^
Esnstanki- klärlichhtebey bchlicken/alsw.'lchertheiisgeneigtdenentl-rcnkenwe.
nopMant- der auf den Tkron zu fetzen/ thesis d's entsceptercen Mahonr ts-Pr»uschen Auf. tzen auf die höchste Regm-Stuffö der Ottomannischctt Macht/ mruyr. schwingen/theils aber den neulich-whöhten Solvmann auf seiner Wan»
ckenden Glücks Staffel zu besstigen/ und dieses darum; weilntch»gemeldter/ durch dem Mammon des entsetzten Mabomet sich dichzu Freunden gemacht / und mit den göidnen Ketten zu feiner Gunst-gewogenheit und Unterstützung gefesselt. Wo man aber aller dieserFücrionenAufruhr-Müsqueweggerlssen/hättemsn klärlich entdecket/daß diese aufnichts anderst / alseine uneingeschrenckteFreyheit/undungehindertenMutwillen/ gegründet/welcher in dem trüben Wasserl^r Ent-und B ethrcnung den reichsten Fischzug verrichten könnte. ^Unter allen diesen Verwirrern aber / waren die frevelmüligsiendiese genannte Zurbaren/welche der Chiaus-Bassa/ehbevvr ihn nochdie Glücks Sonne als Groß-Vezier bestrahlet / zu Häuptern der Ja/nikscharen / weiln sie seine Schoß Kinder / gemacht / um durch derenVermittelung/ den aus der Stärtzungs-Wagsthale liegenden Groß-Vezier / den Überschlag zu geben/ und sich aafder andern Seite in ge-melkte Stelle hinein zu schwingen. Weiches dann auch / wie er es nurLsckmsk gewünschet / in der That erfolgt. Weil aber die Zurbaren viel zurdcr Zurk Wunsch-beseligung dieses neuen Veziers beygetragen/und er ihnenre«. also gewogen/als lehnten sie sich aufdiesen Rohr-Stab/den sie sich für
unz rbrüchlich sürbstdeten / und verübten tauseno Mutwillen unterden Gunst-Schatten dieses ihres Gönners/ undEntschuldigungs Ob-dach eines so hohen Staat-Ministers. Za ihr rerzwciffelter Hoch-mut erhöhete so gar ihre dem Fall nahe Handlungen/daß sie die Aem-ter nach ihrem Willen und Gefallen austhcileten/(so doch allein demSultan zuständig) und diesen und jenen mit einer sonderbaren Stellebegabten / an welche sie ibr Gunst Magnet am meisten triebe / oderweicher arckmeiste,, ihre Hände und Bmtel versilbern konnte.
D r Gros-Vezier sake endlich wie di- ses Unkraut/ so es zur Zei-tigung käme / Gifft-Früchte mittheilen möchte/so ihn nichtnurdurcheinen Steck Fluß / sondern auch tausend andere mit ihm aus Con-stantinopel/ und folglich aus dem Lebens Lande wegm'ssen mochte/dah.-r er cs in der höchsten Blüt auszureuten suchte/ und folgenden
Sraatsgriffdazu anwendete: er wollte sie nemlich unter dem SHem
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