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Dritter Theil (1688)
Entstehung
Seite
353
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Triump h - leuchtenden Rriegs Heims Dritter Tdei l. z/z

weite er weit unmenschlicher'mit ihnen umspringen/ weder k. zuvor mitden Seinigen zuHatwan wären umgegangen. Dieser Ursach wegenließ der Commendant nechmalen um schleunigen Entsatz / bey vorhochgedachter Königlichen Würde/ emsig und rnstandig ankalten:mit Erweisung' daß seine dey sich habend« geringe Anzahl/einer solchenMacht/ und zwar Key so unablaßlichen Stürmen undMiniren längerzu widerstehen / viel zu wenig/dazu müde und abgemattet. Wie erdann für seine eigne Person/mit grosser Schwachheit beladen; abernichts destoweniger/ zu Erhaltung des Orts/ Leib und Bim willigdarstrecken wollte.

Aber Verzug undAufschub verstakteten damals keinenSuecurß.Dann das erwartende Ausbott-Volck zog gar langsam an: So fieldarzu ein grosses Regen-Wetter ein / und andere Ungelegenheitenmehr/ die den Vorsatz verhindert. Endlich brach das Christliche La-ger zwar auf/und nahm seinen Weg aufErlau: aber der Weg wargedachten üdeln Wettershaiben so tief und böß/daßman kaum mitgröffesterMüh die Arriglerieforchringenkönnen. Ein Stuck / dasvorhin sechs oder acht Pferde zogen / gab jetzo 42. und mehr Pferdengnug zu schleppen/ und hielt den March nicht wenig auf. Darumkonnte der Entsatz so bald/ als die Noth ersoderte/ nicht erfolgen.

Sobald nun der Törck den Anzug Christlichen Heers erfahren;Haler hefftigeralsjernal zu Wessen und stürmen angefangen / sonder,lieh aus dem eroberten Revelin; ward aber mit ziemlichen Verlustwieder abgefertiget / wi. wol dennoch auch bey diesen letzten Sturmüber z 00. Christen geblieben/ darzu sehr viel beschädigt worden. Weildann der gemeinen Soldaten/ sobißbero alleweg sich sehr ritterlich^«,.'im Fechten erwiesen/ nunmehr gar wenig worden/und ihrer von 4500.mehr nicht als 46s. bey so vielen Stürmen und Schiessen übrig ge-blieben: traten sie zusammen/und wurden unter sich einig mit demFeind zu accordiren/ und die Vestung einzuliesern.

Wie solchesH Tersky nndH.Kinvky erfahren/swelche ihrer bey,

-er groffs Unpäßlichkeit wegen/nit allem«! bey den gerne nen Knechtenpersönlich zu gegen seyn können) haben sie sich lassen unter die ^olda-tesque hinaus tragen / sie ihrer Gott und Kayftrl.Maj.verbundenenEndlichen Pflicht erinnert/und um Gottes Willen gebeten/ so vielenrittermäff'gen B°zeigungen/ die Beständigkeit / als einen Kranh allerandern Tugenden/ hinbey zu fügen/ und ja nicht auszufttzen/ nock dasbis anhero verdiente Lob/mit einer solchen Unzierd und Schank,Fle-cken zu bemackeln ; sondern des obkaud- Nl N Succueses standfest zuerwarten; ihnen auch das Schreiben Könrglicher Würde/ und dessen

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