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Lande/ samt dem jährlich grossen Tribut wieder auspreffea / undüber!das reist und rast er dann/ drittens auch für sich selbst/ so viel ihn, mög-lich/ zusammen / saugt also das arme mühseeligeVolckaus/bisaus
das Gebein.
Gelegenheit Die Wallache»/ so vsn Siebenbürgen gegen Aufgang ligk/ uns
der WM. sich langst dem DonauStrom ausbreitet / ward weiland ^sikckizcht». Q ans-^ipinÄ genannt/ als die von der angelegenen Moldau unter,schieden ist. Es wird diese Landschafft von vielen Flüssen und Bächenbefeuchtet / und hat im Gebürg etliche Gold Bergwercke. Die Pftrdedieses Lands/ werden für die besten in Europa geachtet. Der Fürstwird insgemein Hospadarsoust auch Waywod betitelt / ist so viel ge,sagt als Haupt, und Heerführer der Trouppen; und hat er seinen Au,srnthalt in der Stadt Tergovist.
Gelege«htit Die Moldau wird federnEn unter dem Namen der grossenMoldau. Wallache»begriffen/oderauchv^aiiackia cis-^ina genannt. DasLand ist reich am Honig und Wachs/ also das jährlich hiervon dmFürsten bey 202200. Reichsthaler an Zehenden zu Wen. Hierim Lande siehst man viel kleine Berglein / aus zusammen getrage,nen Steinen/welche Darms der Perser König/als er wider die Scv-ihm gekriegt soll haben zusammen bringen lassen. Die sürnchmsteStädte sind Jassoder Jast und Soczou. Sonst wird Moldau vondenen Türcken auch Boydan benamset/ und ist am ersten den SultanMahomet zinßbar worden ; welchen die Türcken den Grossen beti,teln; wie dann öffters von dieser Welt / den abscheulichsten Blutstür,tzem/die dort in das ewige SchandbuchfürdiegrösteRauber/VM-Hunde und Mörder in Gottes Gericht ausgeschrieben stehen/berglei»chen Ruhm,Titel angeheuchelt werden.
Moldau» Diß Fürstenthum hat/so wol als die Wallachey/von vielenJab»fth- Kri«gs^k'en Hers/ viel Anfechtung erlitten/von Polen / Türcken / Tartarn undHänd«l. Cosukkern. Im 1422. Seculo/ grief es Casimirus der Grosse feind-lich an/imJahr 142z. wurdendiese Lander von dem Uladislao Ja,gellone der Kron-Polen unterworffen/ und schwur damaln FürstAlexander/wie auch bald hernach des Petri Sohn Roman»,samt sei»nen Röthen/ einen leiblicheEid/daß er hinfort unter desKonigsundRepublique Bottmafftgkeit und O,ber-Herrschöfft stehen wollte;Nachdem wie ihn jetzt-erweimter König aus dem Gefängnuß/ dar,einihmSvidrigeklo gelegt/erledigt hatte.
AlsaberimIahr i4ss.CasimirusinPrsussenwider denTtU»IschenÖrtenKrieg führte/fiel derTürck dieWallachey undMoldau an:Dadann der Wallachische Waywod/ weil ihm die Polen kemeHulffe
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