Druckschrift 
Dritter Theil (1688)
Entstehung
Seite
335
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TrütMph-leuchrendett Kriegs ,Helms dkierek Theil. 4 Zf

7. Der ^Kitter euriT, nemlichd» junge GrafSermi mit blossenSchweröl.

8. D» König in Begleitung der zwey Ertz-Bischöffe von GranundColozza.

Ihre Majeji. des Königs Obrist Hoffmeister.

Sie giengen mitten durch die Kirche/bis zum hohen Mar unterHoden Trompeten / Paucken und Orgel-Schall/aliwo sich diejenigenwslchedieUngarischeKleinodien/acieornuLvanZciii bey dem Altar/der Palatinus aber mit 5. Fahnen zur rechten /und der curiD

mit denen übrigen x. Fahnen zur lincken Hand/ Hinabwerts des KönigsThron stellten. Hierauf nun kniete der König auf ein roth Gold-Stü, Conftrm«.rken-Küsien/auf der untersten Staffel des Altars/und fragte der Ertz-Bischoffvon Gran einen andern Bischoff/ ob »J^ochfürstl.Durchl. ^«dmgs.dem Ertz-Hertzog derKöniglichen Dignität würdig erachtete? Woraufdieser Affirmative antworttle.Nach welchen gedachter Ertz-Brschoff ei,ne kleine Kxburtaiion machte / und dem König zu guter Regierung er-mahnte/gab auch deroselben das Creutz zu küssen/ welches hernach nebstdenen andern Kleinodien ausden Margelegt wurde. Hierauf legte Eid de«Kd,nachgehends derKömg kniende/breyffingeraufdasEvangeliumBuch/so der Ertz-Vischoffvon Gran hielte/und leistete den gewöhnlichen Eid.

Dieser Ertz-Bischsff sprach über den König die gewöhnlichen Gebet»/und fienge die Clerisey an / die grosse Litaney von allen Heiligen zu- beten.

i Hierauf hielte der König sich auf ein rot Goldstücken Decke und! 2. Küssen zur Erden nieder / und wurden über Jhro Mas. wiederum

die gewöhnliche Gebet» gesprochen / von denen zwey aMUrenden Bi-schöffen aber wieder aufgehoben. Nach welchen derKömg von dero S-MmgObristen Hofmeister/und 2. dero Cammerern hinter den Mar/sich zur desKdni«.Salbung zu bereiten / geführet wurde / und folgte auch die Salbungund Mst»sion/nemlich aufdie Schultern/das Genick und Haupt undbegleitete man den König wieder in seinen Thron / wofelbsten JhroMaj. mit Beyhülff dero Obrisien Hofmeisters/der Habit und SchuheSt. Stephani angelegt wurden. Nach diesen fienge sich die Meß an/und wurde der König nach der Epistel vor den Altar gesühret/und trat,teer um eine Staffel höher/als vorhero/auch wurde deroselben nachGewonheit das Schwerdt umgegürtet; worauf Jhro Majestät diegewöhnliche drey Streiche fuhreten/steckten das Schwerdt wiederetn/und gaben es dem jenigen/ so es vorhero getragen.

' Der König kniete nach diesen wieder vor dem Mar nieder/ der

kaiatinur ad»hielte indessen in der Hand die KkSn/und trattaufdie

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