s 04 Röm. Ra^ftrl. Mas. und der» hohen Attürren
von denen drey andern/ vermittelst desHluffes Vasilopommös «dar-sondert / an welche sothanek Antheil/ bloß durch eine steinerne Brüchegefüget wird. Dieser Fluß Vasilopotamus / der zu teutsch soviel als ein Königlicher Fluß beisiet/ist warscheinlich von denen Spar-tanern/aus blosser Flatterie also benahm set worden/um sich bey dieserHerrschafft/ den Despoten zu instnuiren / als welche/ wie gedacht / vonSkayserl. Geblüt entsprossen/ordentlicher Weiße zu Misitrazu Mi-xen/ auch vielmals auf und an diesen Fluß ihre Lust ryit Jagen und an-dern Srgötzlichkeiten zu haben pflegten.
DasLastell heifletCastron/und ruhet auf einen erhabenenBerg/hat eins lang runde Form/mit ziemlich starcken Mauren/worinne in-lner Zeit von wenig Jahren / r o. Stück Geschütz/ mit einer Besatzungvon i8. biszo. Janitscharen/ unter dem Commando einesDisdar/der jedoch selten allda zur Stelle ist / befindlich gewesen. Die Pro-viant-Häuser/ so allda betretten werden/sind zur Kriegs-NothdurfftMit Fruchten gemeiniglich versorgt. Wie dann hier anzumercken/daßein jeder Lürch gehalten ist/das Getreide jährlich zu ernenern. Manhat auch allda einige Cisternen; in dem Mittel des Castells/ zeiget sicheine Mosquee/ so zu anderer Zeit eine Chrisien-Kirche gewesen.
Die Schutz-Webr ist an einem vortheilhafftigen Ort obhanden/daß man von denen Geschichten belchret wird / es seye solche niemalsmit der Waffen Gewalt zu erobern gewesen/obschon Mahomct der//,und dis Venetianex sich hefftig hierunter bemühet haben/ nur wo mög-lich/dieses vcste Nest zu bezwingen. Es rst dieses Castell mit demFakldes Griechischen Reichs / durch der Despoten Vorsorge erbauet wor-den/ und zwar aus derer Ursache / weiln jenes andere/aufdergegen,überstekenden Höhe angerichtete Castell (davon gleichwol noch einigeMerck-Zeichen und Zeugen warzunehmen seyn) die Stadt gnugsam br,schützen mögen.
«rosse Hitz Die Einwohner sind zur SommmZeit einer ungemasfigten Hu
»vMsirra. tzeunterworffen/dieweiln ausser dem/daß die Stadt ihre Lage gegenMitternacht hat/ auch derselben ein Berg benachbart ist; mit dessenGelegenheit die ruckprellende Sonnen-Strahlen die Hitze mercklichverstarcken. Die Polus--Höhe ist von dem gelehrten Frantzostn Guil,lesiere beobachtet worden/ als sich derselbe in denen letzt verstrichenenJahren daftlbsten befunden. Dieser hat den 19.2 .undLi.Junndie mittägige Höhe der Sonnen / durch den Schatten eins in 1000.Tbeile unterschiedenen Cvlinders wahr genommen; Bev dicker drey-sachen Belnerckung des Schattens/ hat er keinen Unterschied verspuh-
rw können/dessen Länge sich andemEylinderallezeitausLir.The'lve,