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Dritter Theil (1688)
Entstehung
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224
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224»l«, Rayftr l. Maj.mrd Dero hohen Alliie ren

vereikidaren; welcher! sich wegen des ersten/ llvmüglichkeishalim^-schuldigt / wegen des andern zwar einige Mannschafft aufgedvuen/und sich darnnr dazumalen/nemlichen vor derTmckenRebell'.on/beyEy-sen-Tburn xolsirt / wie doch verlautet/ habe er solches nur zumSchein/und nicht denen Kayserlichen zu widersetzen gelhan.

Den 28. brach die Armee von St. Nicolaus auf/und schlugenselbigen Abend ihr Lager unweit Kolwar an dem Morast Kakard/all-wo sie bisanden i.Octobr. verharrte; an welchen sie weiters insZ»,bissofortruckte. Herr General Piccolomini wäre mit der Arkiglmenoch zurück / so beordert wurde / schleunig zu folgen. Weiln nun derOrten wieder Leute/ deren aufden March vonBm'a kem e gesehen wor-den/vorhandm ;als wollten sich einigeReuter dies-rGelegenheit bedie-nen/unterfiengcn sich das Viek und anders wegzunehmen; dmenladerIhre Hochsürstl. Durch!, nachsetzen/ die Betretter gefangen nehmen/und scharffabsiraffen liessen/auch allen Commendanten und Obristenneue Orkwe gaben / die Raubereyen/ um fernem Lxcels zu verhüten/alles Ernsts einzustellen / damit die Einwohner nicht allein ruhig beyden Ihrigen bleiben/sondern auch keinenWiderwillen zu zeigen/Ursachhaben moclsten.

Baragotzk Den 2. dito gienge die Cavallerie voraus bis nach Dorezko/allwo

strctffk nach den dritten auch die Infanterie anlangte. Dm 4. dito gienge HerrGrosska. MArastotz! mit seinen Hungarn gegen Groß/Waradein zurecognosci»rs^lu. aus/ welches in selbiger Vestung einen solchen Schrecken / angefal,len zuwerden/vmrrsacht/daß sie ihr Bestes aus dasigerPalancka oderStadt in dis innere Vestung salvirten. Und weil diese/denen Kayserl.Siegs-Waffen nicht lange mehr sich entziehen wird/ als will ich selbigeden Äugen der Wissens-begierigen Leser/ unserer begierigen Gewon-heit nach/ entschildern.

Dcschr«i. Diese Vestung ist der Grmtz-Schluffel zu Ungarn und Sieben-b»mg vcr bürgen ; und siebet die Stadt ziemlich weitlaufftig/und hat noch drcyV-stung Vorstädte an dem Fluß Sebeskeres/ oderwie man ihn sonst nennet/Ervßwara.^zxz^)/ oder Kreisch gelegen. DieGebäu und Wohnhäuser selbi-ger Stadt sind sehr schlecht und niedrig; hergegen das Schloß schongebaut und wol befestigt. Ursach warum dis Bürger keine Hobe Ge-bäudörffenaufsübren /sollvordiefemgewesenseyn/ damit dieTurckenallda keinen Unterscbleiffhaben möchten. Ehe dle Türcken den Ort em-dekommm/har des Fürst in Siebenbürgen Hieselbst jederzeit eine starckeBesatzung gehalten. Es sind vormals daftlbstein Bisthum/viel schöneKirchen und Klöster gewesen; darausnachgeradevon VenenSieben-dürgischenFürsten PastepenundBollwerckegemacht: also daK en^

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