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Dritter Theil (1688)
Entstehung
Seite
222
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22r Röm. Mas und derohoh e n All iirren L'

Roa komme Man hatte nun von den Feind durch dieemqebrachte Gefangene ^

^rF-ie- und verschiedene Uberlaufferzum öfftern Nachricht erhalten/ daßdex V

Aga mit der Frieden betreffenden abschlägigen Antwort indM Mi!hnTürcki- Turckischen Lager wieder angelangt / auf welches Vornehmen umn Wscheu Lager denen Türcken/ sonderlich denenJanitscharen/eine solcheVerbittecuna /

W. auflhren Groß-Vezier/Iannscharen Aga und anders entstanden daß Wdiese in höchster Lebens-Gefahr gewesen und gezwungen worden/ sich Wnebst ihren Teffrerdar in das Schloß nach Griechisch-Weissenburg za ^

salviren. In welchen Tumult dann sie ihre Brücke bey Peterwara- W

dein zerrissen/die Ianitscharen sich auf denen Schiffen zu Waff/rdie ni

Spahis aber in höchster Verwirrung zu Land gegen Griechisch Miß ^

ftltburg wieder zuruek begeben / also daß nur der Teekely mit einigen s,

Rrbell m / und erliche fürnehme Türcken mit wenigen Trouppen/ bey ^

Pererwaradein sichen blieben.

Unterdessen setzte die Haupt Armee ihren March continuirlichgegen Zollnock fort / und weiln JhreDurchl.derHertzogvonLottriiu Dgen/ die jenige Recrouten/ welche diesen Sommer hiedurch zu Ofen ge- A

legen/ und zu verschiedenen Regimentern gehörten/ durch exprssss MOrdrezu derÄrmee beruffen/als seynd selbige den 2 i.dises untcrmCom- Wmando dessungenHerrnGrasen von Staarenbergund HermObrist M

Lieut. Gail vonOsen dahin aufgebrochen. Ehbevor sie aber noch von h,e,

bemeldter Stadt aufbrechen/ wollen wir sie begrüßen und.den neuen MStand dieser ehmahiigen Ungarischen Haupt-Stadt besichtigen. M

Z« Ofen Mbier nun hatte man wieder einenStadt-Rath gesetzt/und Mi- m tzgen Stadk-Haupcmann / Herrn WolffAndreasBrenner/zumBM M

§atk aef-st germeistex ernenennet/ welcher im Namen selbiger Stadt bey der- -jx,

- " ^ 'niglichen Krönung das ttomaZium pi-Tttlren sollte. Sonsten richtetdiese eingeäscherte Stadt sich wieder zimlich aus den Steinhauffenauf/und erzeigen die nemerbauten Gibel-Mauren / daß es in kurtzer ZeitBrunn- wieder zimlich dörffre bevölckert werden. Es ist auch in dieser Stadt

in den einen Schloß-Hof unter vielen Steinen eine messmge Brunn- ^Oft« d Schals gefunden worden/ so in ihrer äußerlichen 6ircumferenrrL. ^und einen halben Schuhe / in der inner» i s.Schuhe/tm Diamettö S.in der Treffe r. Schube / und der Dicke des Metalls durchgehend- 2. ^ ^

Zoll gehabt / halt auch bis an die drey gezeichnete Löwen Mäuler/wo- ^

durch das Wasser gusfleust /19. bis an den äußern Ober-Kreiß aber2i. Qesterreichifcher Eymer. Der Fuß ist von rochen Marrxor/ nicht ^gar hoch / und eckicht / so dann auswendig herum/ wo die Brunnen- ^'Schalen gestanden/ ein anderer weitläufftig steinerner Kasten/ müdes ^ §

Königs /Vlatikise Lorvini Wappen; und wollen einige/ so vor diesem