L/4 Rom. R ayftrl. M aj. und Dero'.)ShettA UiirrettSämann rische WolffSolymann/ als er im Jahr 1529. Mil höchsten SchlMfbemächtigt von der Wienerischen Belagerung zurück kehrte/und noch SchaumU->d?<r-s. und Wut,Gisst vor Verdruß ausgelftrte /und weiln ihm der Ort we,uag- Zen seiner tress ichen Gelegenheit/zum Rauben und Einfällen tüchtigzu ftyn schiene/ als belegte er chnmit einer Besatzung. Da dann imJahr i sz?. K. Ferdinands Kriegs - Volck dafür gerücket/das entrißsene wieder erbeuten/ und in die Ungarische Krön einstrchtenwollen/denen sich jedoch das Kriegs-Glück widersetzt/und ihre tapfermütigeAnfalle damaln vernichtigr/ bis endlich Ao. 1600. ein unverschenerÜberfall sie den Kayserlichen Siegs-HanSen / nebst einer trefflichenBeute / wiewoi aufeine kurtze Zeit/ eingehandigt/ indein sie bald wiederentnommen/ und bis aufdiese Zeit/das Türckische Joch kost n muffen.Und obschon unser Kriegs-Helm in den 2. Theil/p. 159. vonErobe,rung dieses importanren Orts Meldung gckhan/ hat doch die Folge derZeit dieserZeitungNichtigkeikentdetkt/undvergewissert/baßttber dasGerücht öffters nichts ungcwissrs sey. Sonst Ruhm,berüchtigt dieStadt Essegg die daselbst befindliche Wunder-Brücke/die wirdenge,neigten Lejer wol beschreiben'wollten/wann solches nicht schon an erstbemeldren Ort / inden andern Tbeil des Kriegs-HelmS/ geschehen/wo-hin wirden Lesens-Begierigen Nachsucher weisen/ damit wir nicht alsjener unersahrneLauten-Schlagerstets nur ejneSeite undThonberüh-ren und st?mmen.
Gm.Dün» So bald der Herr GsneralDünnewalddieGewißbeitvonBe,ncwatd satzun.a Essegg eingezogen / ruckte derselbe den zo. darauf mitdemvöl,ligen Corpo gegen das veste Schloß und Stadllem Walpo (so Herr^ Genera! Lesle vor drey Jahren/ Herr General Tdungen aber vergan-genen Frühling in die Asche gelegt) und nach nächst darbey geschlage-nen Lager lieffegemelbter General/die in fco. Mann darinn bestehen,de ^ürckische Besatzung mit Remonstration des jetzigen Zustands zuEffcgg/ zur Übergab bereden und anmahnen/ die aber entweder solchesnicht chaubeu / oder sich nicht daran kehren wollen / sondern sich zurhartnäckichtm Gegenwehr gestellt; dahero man dasschwereGeschützKusdiest Verzweiffeltc gerichtet/um durch Schmffe zu erzwingen/daswasdieGürigseirnicltausführenkonnte.
Walpoer. Kaum hatte man mit etlichen Schüssen diese feige Belagerte be-b'fN gvüffet / als ihnen die g fasire Courage entwischte/ und eiligst in demu,
«EnAi-d iigesFleben sich verwandelte/welches mit Aussteekung desweissenFah,
nens den Accord bittlichst ersuchte / dem man aber kein Gehör mehrgab;deßwegen sie sich gleist) denen zu Butschin aufDiscrelion ergebenmüssen/ dis man dann ebenfalls gesanglich angenommen. Die Stucke
warm