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Dritter Theil (1688)
Entstehung
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Lar ' Rom. Ra^strl. Maj. und dets hohen Allmten '

genve Sklavin angeschauet/ war dieser: Ihre Einwohner warmHbTürcken/ kalb Griechen/ und sind die Juden vonSalona/wirdasSchwein aus desJuden Hauß/ausgekannt. Das abergläubischeMahomeks Geschmeiß Kat 6. Mosqueen begeifert / und ihren UnM,bigen Glauben darinnen kundtgethan. Die Griechenbesitzen 6. Kir-chen / worunter die Haupt-Kirchen / Panagia Eeontariadis benawUwird / die keine besondere Anmerckung heget/(es möchte dann ein cu-rieuser Nachforscher/den daselbst in den Stein gehauenen RömischenAdler bewundern) als daß es eine Bischoffliche Kirche / des Sa-konischen / unter den Menienstschen Ertzbisthum gehörigen / Bbschoffs. ^

C«stellTor. Bückte sich nun <L>alona für. denen Adriatischen Waffen/thälenctz kommt es auch nicht weniger das Castell Tornese. Dann nachdem der Ca-pitain General verschiedene Schiffe best-möglichst versehen/und mit"mar - Ordre besehlicht / um gedachtes Castell/so ausden letzten Vor-

gebürg des Hertzogthums Ckiarenza gelegen/ und zwar in denjenigenTheil/so das Absehen ausdie Provintz Belvedere/zwischen den GolsoDi Ckiarenza/und demdel Arcadia/ richtet/ auchvordiesen Chelona-

Clemazzi zu sagen pflegen/ unter Ansuhrung des Capitains AngeloNegro anzugreiffen / und einen solchen Land / wo Fruchtbarkeit undÜberfluß mit einander wuchern / durch darzeigung eines weißen Fah-nens/ die dargedottene Gnade und einen gehörigen Tribut abzusor-vern. Allein das Glück überwog, die Hoffnung/und da man einenTribut verlangte / erlangte man gar das Castell/indem sich die Besa-tzung vergnügte / daß ihnen zugelaffen witeinem schlecht-Baumwolle-nemKleide die Felder zu räumendaher man ihnen leichtlich/weil sie sswenig Streits verursacht/dieseWolthat widerfahren lassen/und ih«nen ein Schifftein/ um sie nach Smirna zubringen / zuAstanden. ..Aber genug von weltlichen Siegen in Morea/nunmehro schrei-rürckm in- ten wir auch zu den geistlichen. Der Himmels-Geist/ von dem bißberdkl, Castell so viel Gunst-Gewogenheit abgestammet/ ließ auch seinen Blick ausdie^nÄt-us. ln Castell Tornese Haußsäffge Türcken blitzen / und entzündete deren

s«n. ' Hertzen/ daß sie derMahometanischen Finsternüß zu entweichen/unddas helleuchtende Licht des Christlichen Glaubens zu verehren sich erit-

schlossen ; undweilbißheroihrCörperdurchdenUnflatderOttomaNl-

schen Greuel schandlichst beflecket und bemackelt / als verlangten 1>»

Lurch die Tauf von diesen Unsauberkeitcn gereinigt/und mit dem Hel-

«gthums-Kleio der wahren Beständigkeit angethan zu werden ; wel-ches dann nicht zwar in den Castell Tornese sondern MemM an^n