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Dritter Theil (1688)
Entstehung
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171
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Dalmatien und Morea wider die Ungläubige streitende Soldaten/mit dieser Gunst-Milch erquickt.

Wir begrüßen diese jetzt-benannte/welche wirgantz Sisgerfülltbey der Lepantischen Eroberung verlassen. Der Seraskier hatte sichaus Morea für ihren glücklichen Waffen entfernet/ und ist darausseine unbeschreibliche Furcht erweist! ich/ daß/so bald er flüchtig zu Co-, SerE«rinth angelangt/ alle daselbst befindliche Wohnungen abbrennen las-^^^'^sen/ und die auf den Berg ligende Vestung in die Lufft sprengen / da-mit denen nachfolgenden Christen kein Aufenthalt undUnterschleiffdaraus erwachsen mochte. Anbey befehlichke er alle in Morea nochbefindliche Turckische Familien/ telbiges zu raumen/ und best-möglichstin aller Eilihn nachThebe/akwoer den grösien Tbeil seiner zerrissenenArmee wieder zu sammlen verhoffte / folgen sollte.

Es warein sonderliches Glück für ihm/daßihndieVenetianermchtgefolqt/ dieElonsileichtlich durch ihrNachrucken/ dieihmevon derSchlacht wenig u.bergebliebene/nebst den entwichenen Moreisch Tür-kischen Jnnwohnern / entreiffen können. Der Capitain General.ermangelte hiebey nicht/ mit allen rühmlichen Anordnungen / die er-UAl A««oberk. P'aße Wunsch-zu beseligen/ und fetzte in Parrasso mit denTi-tnMoxr».kel eines Extraordinarr-Provediror/HerrnHieronymum Priuli undHerrn Derer Grioni zum Vestungs-Commendanten oder Castelkanein. Lepanto hatte ebenmäffiges Geschick/und ernennte man daselbstzum Proveditvc Herrn Tadco Gradenigo und Herrn Marquis Meli-luppi zum Castellan; in dem Castell Molicrea aber zum Qrdinair-Pro-veditor/ Herrn Marcum Barbarigo/ welcher ehmaln zu Tme dieProveditor-Stelle vertretten / und zum Castellan / Herrn Hierony-»num Tiepolo; In Romelia zum Provcditore Herr Aloysius Sa-gredo/ und zum Castelion/HcrrnZorziFoscarini. Nebstdlesenbe-legte man auch jsglichenPlatz mit gehörigenOfficiren/Gei-tlichm/Me-dicis / Wund-Äertzten / Spitälen und Apothecken/und mit allen ek-fodrenden Kriegs- und Lebens-Notkwendigkeiten»

Nachdem dieses geschehen / ließ der Capitain General ferne beysich habende Macht unfern denen Castellen still liegen / und nachdem ersich die Galeren zu seiner Begleitung auserfthen/ ruckteer in den Le-pantischen Golso fort/ das umliegende Ufer und anstoßende Oerter, sei-ner gewöhnlichen Klugheit nach/ durchkreuzend/ da ihn dann am aller-nötiqnen zu sevn deuchteke / die noch unter dem Barbarischen Jochftuffzende Griechen anzuspornen / sich anietzo dieser greulichen Dienstebarkeit dieser Barbaren zu entziehen/ und also auchdurchdieses Mit-tel derTürcken bestürtzten Zustand zu vermehren. Die Ungläubige

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