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Dritter Theil (1688)
Entstehung
Seite
145
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Triu mph,! e uchr e,iden Rriegv-H e lmsDrirrerTheil. r 4 s

Di?Ergetzlichkeiren/ welche den Bürgern/wegen der unbeque- SchLEe.men Gelegenheit der unebnen Stadt/ innerhalb der Mauren benom, AZ"'msn find/ werden ausserhalb desselben / so wol von Natur / als der ^Kunst/ an der Morgen-Seite langst den Meer hin/reichlich wieder er-setzt: Sintemaln daselbst eine grosse Anzahl Brunnquellen anzu-treffen / welche / nachdem sie mit ihren Silber-Hellen Bächen/ so wol diedabeyaufaerichtetePulvec-Mühlengetrieben/ als auckzu V rfertö-gung des Corduan Leders/damit die Einwohner und Bürger grossenHandel treiben / benothiqte Dienste gethan haben / endlich einen mitii. sehr grossen Ahorn Bäumen besetzten Platz umflieffen und hiemikden anmuchigsten krohieK und einen überaus lieblich und zu allerLust und Ergetzlichkeit dienlichen Ort formlren: Um welche Gegendsuch dis vortrefflichsten Garten hm- und wieder / mit ihren dicht, be,

setzten Rechen von Iittronen-Limonien-Pommerantzen-Bäumen am

gelegrtsinv.

Die Landschafft dort herum / ist mchrentbeils mit herrliche«Wemgattsn/in welchen die köstlichsten Arten des Weins/ soin Grie-chenland zu findeseyn mögen oder gezogen werde/angebaut.DieWein-faffer werden hierzu Lepanto/ wie auch in gantzMorea und Athen/ ge-pichet/ gleich wie es in Teutschland an etlichen Orten/zu Erhaltungdes Biers nicht ungewöhnlich. Daher dieser Wein in den Anfangdm Fremden / wegen des Pech Geschmacks nicht allerdings beliebenwill. Doch ist bey solchen Neckar bald zu gewöhnen; sodaßesauchwenig Türken in Lepants giebt/ diefichdesWeins/obwolerihnenhöchst verbstten / enthalten. Unter denen Bewohnern der Lepanti- Mohre»schm Gegend und Küste / halten sich auch viel Mohren aus/ die allda mu repsnt».angesessen sind/ und eben so schwartze Kinder/ als in der VarbareyNimmermehr zeugen.

Die Eroberung Patraffo zog den Untergang des Hochmuts desSeraSkiers in Morea nach sich/welcher in flüchtigster Eil nach Corin-tho geflohen und seine Vor,Trouppen daselbst in Sicherheit gebracht.

Sind also innerhalb 24. Stunden die Preiß-beruhime Fahnen desMarcus-Löwen in vier sehr impoxwnten Orten aufaesiechel worden.

Die derHöchste stetigst zumScheuer, des stvltzen Feinds und Erfreuenseiner Christenheit/aus diesen Siegs-Orten wolle wehen lassen.

In diesem hitzigen Gefecht berotbeke das vergossene Turckey-Blut / das Anmut erfüllte Morea / und beschwangerke mitLodten-Aesern ihr Gefilde. Die Kercker erfüllten die Gefangne/die S v' täle L^^.die Verwundete; Die Zeug Hauser die eroberte Stucks des Seras-kier und des Mustapha. Nebst, diesen allen erhielten auch die Sieger

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