Druckschrift 
Dritter Theil (1688)
Entstehung
Seite
131
Einzelbild herunterladen
 

Trminph leuchkettdettRrieg s HelmsDtirrek Theil. rzr

Da liefen die Generalen und Feldherrn zum König/und behertz,ten ihn mit Verhakung des jetzo sich ereignenden Streits und dessen(vermcynter) Nachfolgerin der gewissen Bictorie/ welcher unerschro-cken alsobald Ordre gab/man chllte den Namen des Herrn Christi an«rossen/ dis Fähnlein fliegen / Trompeten undPaucken hören lassen:fooerte hiermit seinen Heim; als ihm dieser aufgesetzt worden / ist er Uns'ücklume, Mich im Gesicht erblasst / also daß von denen Umstehenden solchesfür eine unglückliche Deutung ausgenommen. Mittler weil nahetederFeind/in Form eines zunehmenden Monds/Heran/undgeschähederAngr ff zu beydenSeiten mit groffenGeschrev und strengenGefecht/

Mlchcs ohnqeftbr eine Stund lang wahrte ; Und hielten sich die wie-wolweit-übermanntcUngarn trefflichwol; schlugen auch endlich des Ungar«Feinds-Vortrab/ und die Tmckische Leib-Reutereygar in die Flucht /und setzten ihnen gewaltig nach/ ja kamen gar bisaufdieJanitscha- rrab ^ren/ so den Solymann defendirten/und ritten derselben viel über undüber/umso viel desto mehr/weil Ser König mit der Reserve sie daraufsecundirte/und alldereitdes Sultans Leib Guarde angegriffen wurde/auch unterschiedlich davon nieder gemacht. Aber plötzlich kam dar-aufPost/das Königliche Lager wäre erobert/ alle die B schirmer bis Da-KL-aufeinen Mann niedergemacht / die Gezeiten beraubt/und diegantze M^.Bagage den Feind zu theil worden; welches die Verrichtung vor- v.«berührter Reuterey/ so 7000. gewest / die welche ihnen Tomorseus ent Türckm.gegen gefchickt/seynd derWenigkeit halben leicht von ihnen geschlagenwordrn.UnM Venen smLsger war desKönigsMund-Koch/als er ebenauf die verhoffre stegkaff.e Wiederkehr desselben ein Mahl zurichtete/samt seinen Leuten enödtet/ nachdem er sich, als ein alter / doch annochstarcker Mann/mit Kuchen Instrumenten tapfer vorhcrs gewehret.

Antonius Segedinus / ein Franciscaner Mönch und des Königs,Beicht-Vatker- föchte lang und ritterlich/ bis ex eine grosse Wunde unAntlitz bekam/ da schwang er sich hurtig auf ein Königliches Lcib-Rcß/setzte mitren durch die Feinde / und kam davon.

Diß Gerücht des eroberten Lagers/ und zugleich der graul meDonnerschlag des Lbgelassenen Solymanntschen Geschützes / schlugeinen solchen ^»recken in die Wgapn/bevorab derer so im rechten Ftu-gel ki-lten/ daß sie / obschon d as feindliche Geschütz zu hoch gerichtet undihnen di- Kugeln über den Köpffen kiniausien / den Mut stillen lieff n/und di- meisten in dje schändliche Flucht gerietken. Doch liess n sichdie andern solches nicht groß anfechten; sondern setzten denen Tmcki- ?-vsermu.scheu Leib Rrgimemernnach' bis andasGeschütz: Waren auch überes. Schritte mehr nicht davon/ daß sie deren sich bemächtigten. Ein ""»am.

R ij gut