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Dritter Theil (1688)
Entstehung
Seite
119
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der Tnrckifchm Mosgueen 6. sind/ in deren einer eine eiserne verguidewKette bäugtt / welche der Tmcken Fürgeben nach / verursachte/ daßsiedieStadt/als siesolchejdenen -Denctianern wieder abnahmen/piün-derten/ IN Hoffnung/dieKette wäre von Gold/und müssen die Einwoh,ner mit unredlichen Reichrhum überschüttet feyn.

Sonsten ist nichts sonderlichs Mehr darinnen zu sehen/ öbwolndasAlterthum so grosses Wesen davon gemacht; als daß in der/dem HeutigeHeiligen Johanni/ Georgiö und Nicolao gewidmeten / Kirche vier^cätmJonische Marmor-Seulen gezeigt werden/ wie auch ein Stein/der/so man ihn gegen einen andern reibr/ einen bösen Geruch dreh odervier Schritte von sich giebk/welches die Griechen für ein hohes Wun-derwerck halten / vorgebende/ daß^gseus, als erAndkeamzum^verurrheilt/daraufgesessen sey»

katrallo ist in der gantzen umliegenden Gegend amioch die einige Pattässo ek,in der die Griechen aus denen nah-angreußenden Inseln/die Engel-landet Und Franzosen ihre Handlungs-Gewerbe treiben; welche inSeiden bestehet / wovon jährlich über zos, Ballen cmgebkachtwerden« Es wird auch zuLeder und Corduan noch ziemlichwolfeil wie auch Hönig/ Wachs/Wolle und Käß/abgehoiet. Die .Hwchrbae-Bäume aUfdenen nechst-gelegenen Bergen tragen auch Manna/wel- ,7'^""""ches aberdie Einwohner Nicht recht einzufümmlen wisserü Zitronenwachsen allda zwey Fauste dick/ an welchen das inttwendrge süß/ undkan man es wie einen Ä-fel gewesen/ aber der wenige Saffk in derMitte ist sauer. Es hat auch allhier schöne dicke Pomerantzen. wiedisPormgesische/deren innwendiges bitter/ der Saffk aber gar süß ist.AnCedern/ worausman den Cedern Safft machet/hat esmgleichenkeinen Mange!/wie auch an den Wein / der aber denen mit Leibes-Frucht gesegneten Frauen nicht zum besten dienlich« Die ?atrassoAmschkenckende Lasst ist ietzlich nicht allzu gesund/weiln es ziemlich inderTüffeliegt« . . ^ ^

So bald?/,tr3sso den Rach berechtigten Venetianischen Waf-fen wieder eingehändigt/ bließ es die weit-erthonende Gerichts Posau-ne alsobald in den gMen Tbcil Moreens aus/ und sagte eine unsägli-che Furcht in die G-müter der Türckischen Besatzungen/und demütig-tehingegendie zurückg iasseneChrifien-Flotte/zwischen dieDardanek- ^len mit etlichen Schiffen einzudringen/ allein wie die Besatzung,« Mo-lierea das Stücke-Donnem erhöret/ anbevauchdteFIuchkdesSe- Besatzungraskier/und der Unser?Sieg ersehen / und ^n der Eroberung paLraG- veriakra,^benachrichtigt worden/ geriethe sie in eine Verzweifflung/ und konntealso m der Eil kein sicherers Mittel als die Flucht erwehlen/denen mit

schlech-