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Dritter Theil (1688)
Entstehung
Seite
113
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Triumph - leuchten den Rr kegs Helms Dri tter Theil. ir?

und die militärische Mappen nebst der Zahl xxiü Wann manciguci-i Schau-Pfenning durchsuchet/ entdecket sich inaleichen emer/der auf der einen Seiten das Haupt ci-wcki, mit der Umschrift:n. /rvo. OLXL4. zeiget/ auf der andern aber

zwey cornuLopien / auf deren jedweden ein weibliches Brust Bild/in der Mitte aber eines Jünglings zu sehen / mit der Umschrifft:

IEKI8 Welcher Pfenning dann

Mlich darlegt/ daß dis zuPatraffo auch ihrem Wolchäter^us».lMm.nsch in seinen Nachkömmlingen geehrek/und durch Danck-Mün-tzm dev der spaten Nach-Welt verewigkeiten wollen.

Weiln auch ttscirianus d,e über den Haussengeworffene Ackai- Hadrian«sche Provintz wieder empor gebracht/ wie dann ein Schau Pfenning «stPacrass»bezeuget/ worinnen ihm der Name keMtutor ^cksj-e beygeleget wird; sewogen.als istohnzweiffentlich/daß er auch Patraffo für andern Orten Gunst-beseliget / absonderlich aber / da seine Bildnüs von Parischen Mar-mor aus das künstlichste ausgebildet/ in den Tempel jovis^cKZ; miteingesetzet worden. Ohne alle Wider-Rede ist Patraffo aufeben demOrt / wo der Römer ihrs gestanden / und ist glaublich/ daß ehmalndiese Stadt bis an das Meer sich erstrecket/ welches die in denen Fel-dern noch herumlirgendeMauren-Aeftr klarlicb darthun/ und bezeu-gen/ daß an selbigen Orten nicht nurgemeineHäuser/ sondern auchprächtige Gebäude müssen gest anden seyn.

Bey dem Alterthum ist Patraffo Ruhm-glänßender als itzogeewesen/ zumaln ihre falsche Gottheiten stein allen umligendenLandernbekannt gemacht/ absonderlich aber beehrte ihr Aberglaub die vign-rmi-as-Kr^m, weicher Menschen-Opffer zur Versöhnung müssen über-brachtwerden: Dann/als ivienaichpus undSomwtbo stch/wideribrer Porraffim.Eitern Willen/ verlobet/ auch durch ihre entflammte Begierden über- sies M«n.wunden/ ihre Liebe in diesem Tempel leichtfertiger Weise vollzogen ha- NE«den lst r di^e Göttin/über sothane Entheiligung ihres Tempels/hefftig ^ 'erzürnt worden / die auch mit einer erschrecklichen Tdeurung und un-fruchtbaren Zeiten die Stadt und Gegend deßwegen heimsuchte. Sol-chem Unheil nun abzuhelffen / hatdasOracuium den Raht gegeben/baßsteNlchtNUV jetzt!vlcn3ilppum und Lomortkonem, sondern auchms k'ünfftige alle Jahr einen Jüngling und eine Jungfrau schlachten/und damit die beleidigte Göttin wieder versöhnen sollten.

Welches verteuffelte Menschen-Opffer bis aufkur^pilum de-LvLmons Sshn/der bey der Trojanischen Eroberung ftineVernunsstverlohrcn gewähret. Dann es war eine Kisie/in der Austeilung derTrojanischenBeute/in welcher das vomvuicsno verfertigte/ und vom

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