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Dritter Theil (1688)
Entstehung
Seite
104
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r»4 Röm. Ra'pseirl. Mas, rm d der» hohen M urren

Durch!, über die Brücken bey Mohatz /willens sich mit denen KayftrhKrouppenzu vereinbaren.

Den 8. Jutri fieng das Wasser an ;u fallen / und entschlossemansolcher gestalk/innerhalbdrey Tagen die Schiff-Brücke zu legen. Die-sen und folgenden Tag kamen 7. Baffen mit vielen Türcken bey Effeggan/ welche sichglkichanselbig-rStadtpostn'tenundzuverschantzen amfisngen; wäre also sür dieses mal das angeloffene grosse Wasser unserhöchstes Unglück/zumaln der Groß-Vezier/ vermittelst dessen (danndie Unsrige dadurch lang aufgehaltcnworden) Zeit gewonnen / nichtallein seine völlige Macht zusammen zu bringen / sondern auch sein beyEffegg gehabtes Trenchemenk völlig zu perfecnomren.

Den 9. dito brach die Cavallme von Effegg gegen Sicklos auf/hingegen wurden selbenTags die Brücken über den Morast und Drauvöllig verfertigt/ .welche noch selben Tags und den ic>. die völlige In-fanterie mit Regiments-Stücklein paffrrte; hrngegm kamedie Cava!/lerie selben Abends in dem altenLager bey Sicklos an. Jenseits derDrau/ in dem Gebüsch/wmden Linien gezogen und Travers gemacht/welche auch den r r. sich der Höhe zu versichern/Perftctiomrt worden.Den r r. Julii ist der rechte Flügel von der Jrffanterie / neben der Ba-gage un den Z .Regimentern züPserd/ gar überdenMorast/bis vor dieKayserlichen Retrenchementen marchirt/bey welchen sie/ bis zu weitemMarch/campiren sollten.DieArtigleriegber.warenoch bey demHaupkQuartier stehen geblieben.

Den i z.ditorucktedieKayserl.Cavallerie aus ihrem Lager beySicklos^ allw» selben Abends die Ehur,Bayrische Armee arrivirt/undmarchirte zu der Kayserl. Armee über die Brücken/ Mws Ähre Chur-Fürstl. Durchhin Bayern anlangten/da dann die Kayserliche vor dasGebüsch ruckten / und/wegen Enge des Orts / in drey Treffen pestirtwerden mußten. Dm 14. käme dieChur BayrischeJnfanterie eben-falls über die Brücke/ welcher den if.dits dieCavallerie folgte; die/ses nun war ein überaus harter March/ durch welchen viel Leute undPserd/wegm des Morasts/zuGrund gangen. Nachdem man nun dieSchantzen bey der Drau mit Mannschafft und allen wol versehen/wurde der March den r 6 . dieses fortgesetzt / und das Lager/ längst demFluß Karaschiza/ bis an Walpo geschlagen / aus welchem Schloß die

Feinde/so über 600. starckdarinnsu lagen/roht und schwartze Fahnen

aussteckten / benebenst sich aus ihren groben Geschütz tapffer hören Hes-sen. Nichts destowenigerhabenJhroChur-Furstl.Durchl. in Bayernsolches aufgefordert/aber zur Antwort erhalten: Daß sie sich bis aufden letztmMann defendiren wollten / ihr bey Effegg skehmd rSuc-

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