Ror Röm.Rayftrl. Mas und ders hs hett Alliircen' Inzwischen gleng derBrücken-Bau/ ungeachtet der graüsanu
ansiurmendenWaffer-Fluthen/über denMorasi ziemlich glücklich fort/
und zweiffelte man nunmehro nicht/ bald die Passage nach der Schantzzu eröffnen. Die jenige schnell-gefasste / so ihre Verwegenheit über dieDonau jenseits geführt/ statteten die Nachricht ab/ daßalldortenemHecken-Mald/ nebst einem Morast und ziemlichen Anhöhe befindlich,die etwann/ mit Folge der Zeit/ der Christlich Kayserlichen Armee vor«theilhafftigseyn möchte.
Tag-Regi- Was sonsten täglich/von dem 4 . Julii an zu rechnen / bis aufdie
stervrrKay- Mohatzssche Siegs-Schlacht / snrgelauffen/ hak eine bey-anwssendewi.elnme. Feder aufdas genaueste bezeichnet/die wir M Nachfolge gantzohnver-fälscht dem Gunst-geneigten Leser einhändigen wollen.
Den 4 . Julii hatten die Beorderte/welche man mit Wagen überdenMorast gesuhret/ an derBrücken zu arbeiten fortgesetzt/ dochwollte die Ausschlagung der Haupt-Brücken noch nicht für sich gehen.Des Morgends war das Fürst!. Montecuculische Regiment/wie auchdie Nigrellische Bataillons im Lager angelangt; und die mivei läßli-che Nachricht von denen fürhabenden Chur-Fürstl.Heiden-Actiokrei;zu holen/wurde Herr Gras von Scherffenberg dahin des Abends abge-schickt. Die feindliche Kundschafften berichtigten / daß in die i soos.oder nach etlicher Aussage/ rovso. Mann bey Effegg / und der Groß-Vezier noch am vorgemeldten Muster-Platz stünde / und ihr Vorha-ben höchstens geheim hielte.
Den 5. dito war der Brücken-Paß über den Morast geendigt/soittangelte man auch nicht/selbige Nachreinigeabzuftrtigen/dieander-seits Posto fassen mussten. Zu gleicher Zeit langten auch die Ober-RheinischeRccroutenan/ mit denen auch von derTavallerieNach^richteinlieffe/daßandieKayserlichePatrolleneinPftil/demeeinTeuk-scher Zettet anhängig/ übergeschossen worden / welcher an den Generallautete / ohne Vermeidung zwar des Namens /von weme ergeschrie-den/ doch sollte sein beygefetztes Vatterland/Pollendorff/und feineGefangenschafft bey dem Wienerischen Heioen-Entsatz-ftinePersonäussern. Der Inhalt des Schreibens war/ daß die Türcken in dem ge-heimen Kriegs-Raht beschlossen hatten/etliche looo.Türcken undLar«tarn über Sie Donau zu setzen/ und dieCkristen von hinten amugreis-fen ; daß auch die Türckendiß Jahr eben so viel/als bey derWieneri-schen Belagerung gewesen/an Macht zugegen s welches alles er beodem Schluß mit ungemeinen Schwüren bekräfftigte/ und glaubbarmachen wollte. Allein das nach der Türckischen Redens-Artgenau-
eingerichtete Deutsche Machte ay d^r Wacheit dieses Berichts besstrgst