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Dritter Theil (1688)
Entstehung
Seite
97
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Tr i umph - leuchtend en Rv kgs-Helms Deiner The«. Zy

Rach-Gemür eingepräget/chiedaheromu ihren unveränderliche« Ge-mütern die chmaiichegöldne Zeiten derVenetianischenSchutz-Waf-fey/annoch Ruhm preiffend/Hauffemweis ihnen in dieCandianischeNachbarschafft zueilen/wie dann nicht unlängsten 12. der fürnehmstenFamilienCandia mitModon verwechselt/ und sich wieder den Schutzdes Veneti mischen Löwen anvertrauet.

Indessen entwiche durch kluge Vorsicht des Herrn CapktaknGenerals/ die bofeSeuche/ welche/ wie oben gemeldet/ die Armee undFlotte h efftig st befehdigt / und schon manchen tapfern Soldaten/ derMart s Grimm entgangen/denen Händen der Morbonor eingeliefert.

Doch war Napoli di Romania von diesen Pest-Stricken noch nichtentbunden/welche auch wegen Mangel der Zufuhr einen Abgang derLebens-Mittel verursachten / so daß man für dem/16. Meilen davonmit 20020. Mann verweilenden/Seraskier/ nicht ohne Furcht seyndörffke. Wcßwegen auch die ungemeine Vorforg des H rrn Capi-tain General neue Völcker um diese Gegend eingrleget / und frischeBaraquen aufschlagen lassen/ anbeysehr scharffverbottcn/lnitdenenvon der Stadt/ als Pest berüchtigten/ keine Gemeinschafft zu machen.

Unsere Feder/ damit sie nicht auchan einen so gefährlichen Ortverdächtig sich machen möge/'begiebt sich aus Morea in Sicherheitnach den Ruhm-prachtenden Venedig/und mengen uns in das Ge-folg der auch allhier anlangenden Msstovischen Gesandschafft ein /welche alsobald ihres Zwecks wäre theilhaffttg gemacht worden/wann kommt;»nicht grosse Prcetensionen wegen der Andientz-Ceremonien ihrerSeits V-n-vigeinige Verhindernüß gemacht. Kurtz hieraus betraten auch das an.Venetianische Ufer die Landgrafliche Hessische ^ölcker / welche in soschönen Stand und Aussehen erschienen/ daß darüber der Vsneciani-sche Staat erstaunet / und preißlich ausgesagt / daß sie fast niemals ih-res gleichen in Diensten gehabt; und die Teutsche Militz billig allenandern fürzuzichen. _ ^

Wein aber die Würckungen der weltltchen Waffen/ ohneBev-gesellschafftung der Geistlichen/ ohnkräfftig/ und durch diese tttzkge-melbte müssen belebet und begeistet werden;alsZiengdas 4QsiundigeGebet/welches man zu noch fernerer Beglückung dieses Staats mDUnterdrückung des Mahomedsnischen Unglaubens angestellet / für -sich / bev öeme alle Geistlichkeit mit bey erschienen / um dadurch die An-wesende zu brünstiger Andacht entflammen sollen/wann nicht der ein-fallende Regen dieses Geist-belobte Fürnehmen verhindert / und denöffentlichen Straffen-in einen Kirchen-Umgang verwechselt hätte.

Damit auch dtes»DurchleuchtigteRepublique an Tag legte/ ws

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